Amerikaner in Hessen - Ein Rückblick auf die Ausstellung vom 21.11.2008 bis 29.03.2009

Eine besondere Beziehung im Wandel der Zeit

US-Präsident John F. Kennedy am 25. Juni 1963 in Erlensee/Langendiebach.
US-Präsident John F. Kennedy am 25. Juni 1963 in Erlensee/Langendiebach.

Anlass der Ausstellung

Eine Ära geht zu Ende

Es ist noch gar nicht so lange her, als die Amerikaner in Hessen vielerorts das Stadtbild prägten. Doch nach über sechzig Jahren haben, abgesehen von Wiesbaden, die letzten Kasernen Ende 2008 ihre Tore geschlossen. Dies gilt auch für die Hanau Military Community, einst eine der größten Garnisonen des Landes. Mit dem Abzug der Amerikaner ist eine Ära zu Ende gegangen. Aus diesem Anlass ist seit dem 21. November und noch bis zum 29. März 2009 im Historischen Museum Hanau Schloss Philippsruhe eine hessenweit einmalige Ausstellung zu sehen. Ihr Thema: die gemeinsame Geschichte der Hessen und Amerikaner von 1945 bis heute. Erstmals wird dieses wichtige Kapitel regionaler Zeitgeschichte zusammenhängend dargestellt.

Die Ausstellung
Begeben Sie sich auf eine informative und lebendige Zeitreise!
Die Ausstellung beginnt mit dem Einmarsch der Amerikaner im Frühjahr 1945 und endet bei der aktuellen Debatte um die zivile Nutzung der freigewordenen Militärareale.
Insgesamt sieben Ausstellungsräume behandeln folgende Themen:

  • Kriegsende und Einmarsch

  • Neuanfang und Wiederaufbau

  • Little America oder die Militärgemeinden

  • Hessen und der American Way of Life

  • Unter dem Eindruck von Vietnam

  • Hessen – Schauplatz für den Dritten Weltkrieg?

  • Abschied und Kontinuität


Im Mittelpunkt der Präsentation steht die Frage nach den Beziehungen zwischen den Hessen und den im Land stationierten US-Truppen. Dabei kommen sowohl die Licht- als auch die Schattenseiten zur Sprache. Denn nicht alles, was die Vereinigten Staaten politisch und militärisch unternahmen, stieß immer auf die ungeteilte Zustimmung der hessischen Bevölkerung.

Viele Menschen in der Region verbinden mit den Amerikanern persönliche Erinnerungen. Als Besucher können Sie in einer Art kollektivem Geschichtsbuch blättern. Auch für Jugendliche ist die Ausstellung eine hervorragende Gelegenheit, sich mit dem Einfluss der Weltmacht USA in ihrer Heimatregion zu befassen und so ein Land besser kennen zu lernen, das auch in Zukunft einer der wichtigsten Partner Deutschlands sein wird.
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Moritz Daniel Oppenheim wurde 1799 in der Hanauer Judengasse, der heutigen Nordstraße, geboren. In Hanau verbrachte er seine Kindheits- und Jugendjahre.

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