Über die Brüder Grimm Märchenfestspiele
Seit 1985, dem 200. Geburtstag der Sprachforscher und Märchensammler Jacob und Wilhelm Grimm, sind die jahrhundertealten Märchen im historischen Park des Schlosses Philippsruhe durch die Brüder-Grimm-Märchenfestspiele lebendig geworden. Die romantische Kulisse von Park und Schloss verleiht den Festspielen ein einmaliges, unvergessliches Flair, zumal die Spielstätte im Jahr 2002 komplett überdacht wurde und Zuschauer und Schauspieler vor Regen und intensiver Sonneneinstrahlung geschützt sind.
Der seit Jahren stetig zunehmende Besucherstrom zu den phantasievollen Freilichtaufführungen erreicht einen Rekord nach dem anderen. Im Jahr 2006 konnte die einmillionste Besucherin begrüßt werden. Das Konzept, dramatisierte Märchen gleichermaßen als Theater für Erwachsene und Kinder zu interpretieren, zeigt, dass sich Hanau als Festspielstadt etabliert hat.
Unsere Aufführungen versuchen, die Botschaften der alten Volksmärchen für den heutigen Besucher transparent zu machen. Die Wirkung liegt überwiegend im psychologischen Bereich: selbst in aussichtslos erscheinenden Situationen können "Realitäten" durch einen unerschütterlichen Glauben an ein gutes Ende verändert werden. Volksmärchen dienten traditionell den Menschen als Möglichkeit zur Identifikation, gleichsam als virtuelle Bühne zum Ausprobieren anderer Lebenswege. Die Volksmärchen sorgen dafür, dass diese uralten Konzepte nicht verloren gehen.
Vor der Aufführung hat man die Möglichkeit, sich entweder in der Gastronomie innerhalb der Spielstätte oder auf der Terrasse von Schloss Philippsruhe in die Zeit der Grimms zurück zu versetzen, vor der Kulisse des Mains etwas zu essen oder im Museumscafé bei Kaffee und Kuchen oder einem Glas Brüder-Grimm-Sekt sich auf die Vorstellung zu freuen.
Wir sehen uns doch zur neuen Spielsaison im Park von Schloss Philippsruhe?!
