Baugeschichte Schloss Philippsruhe

Im Jahr 1701 ließ Graf Philipp Reinhard von Hanau-Lichtenberg am Mainufer in Kesselstadt den Grundstein für ein Lustschloss legen.

Ansicht von Schloss Philippsruhe
Ansicht von Schloss Philippsruhe

Der Architekt Julius Ludwig Rothweil lieferte die Pläne für den sich an französischen Vorbildern orientierenden Schlossbau. Um einen Ehrenhof gruppieren sich die zweigeschossigen Gebäudeteile des Corps de Logis. Seitliche nur eingeschossige Flügelbauten unterstreichen die Dominanz des Mittelbaues. Bereits 1702 löste der Pariser Ingenieur Jacques Girard den Architekten Rothweil ab und erweiterte die Anlage um zwei an den Seitenflügeln anschließende Eckpavillone.
Schloss Philippsruhe Luftbild
Luftbild von Schloss Philippsruhe

1706 wurden Remise und Marstall dem Hauptgebäude vorgelagert. Der pfalz-birkenfeldische Hofgärtner Marx Doßmann schuf hinter dem Schloss ein Gartenparterre im französischen Stil mit zwei Lindenalleen, Blumenbroderien und Gartenskulpturen.

Der letzte Hanauer Graf Johann Reinhard von Hanau-Lichtenberg ließ den Park erweitern und ebenfalls im französischen Stil neu gestalten. Er ließ eine umfangreiche Orangerie, die seitlich an das Parkgelände angefügt ist, erbauen. 1736 ging die Grafschaft Hanau-Münzenberg und somit auch Schloss Philippsruhe in den Besitz der Landgrafen von Hessen-Kassel über. Kurfürst Wilhelm II. von Hessen-Kassel ließ bis 1829 das Schloss von dem Baumeister Johann Conrad Bromeis renovieren. Aus dieser Zeit sind die klassizistische Innenausstattung des Weißen Saals und der Gartenpavillon »Teehaus« erhalten. Darüber hinaus ließ er den Garten an der Nordseite erweitern und die Broderieflächen durch den Hofgärtner Lenz im englischen Stil neu anlegen.

Eine durchgreifende Neugestaltung des Schlosses und des Parks erfolgte unter dem Landgrafen Friedrich Wilhelm von Hessen-Rumpenheim. 1875 – 1880 berief dieser den dänischen Archi tekten Friedrich Ferdinand Meldahl, der den Mitteltrakt des Corps de Logis um drei Fensterachsen nach vorne vergrößerte, das heutige Haupttreppenhaus, den Säulenportikus und die Kuppel errichtete. Ein Großteil der Räume erhielt neue Stuckdekorationen im Stil des dritten Rokokos und Holzeinbauten in Neorenaissanceformen. Der schwedische Landschaftsarchitekt Jens Person Lindahl schuf auf dem vorhandenen Gartenparterre einen neu gestalteten, einheitlichen Landschaftsgarten.
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