Vereine erfolgreich unterwegs in die Zukunft

Informationen und Anmeldung zur Veranstaltung am 30.09.2011

Veranstaltung am 30. September 2011 im CPH – Best of Sinasi Dikmen

Mitgliederschwund ist ein Problem, das deutsche und ausländische Vereine teilen. Die interkulturelle Öffnung kann ein Lösungsweg sein. Die Stadt Hanau möchte im Rahmen eines Projekts der Modellregion Integration Möglichkeiten aufzeigen, wie Vereine diese Herausforderung der Zukunft meistern können. Zum Auftakt am 30. September im Congress Park Hanau hat sie den bekannten Kabarettisten Sinasi Dikmen eingeladen. Das Modellprojekt wird vom Land Hessen gefördert. Im organisierten Freizeitbereich haben Menschen – unabhängig von ihrer Herkunft oder ihrem Status – die Gelegenheit, gemeinsame positive und vielfältige Erfahrungen zu sammeln.
„Neben dem Training und den Wettkämpfen bieten gerade auch Ferienfreizeiten, internationale Jugendbegegnungen sowie Aus- und Fortbildungen Gelegenheiten, interkulturelle Kompetenzen zu entwickeln“, betont Oberbürgermeister Claus Kaminsky. Diese Erfahrungsräume gelte es gezielt zu fördern und zu erweitern.
„Mit der Veranstaltung unter dem Motto Vereine erfolgreich unterwegs in die Zukunft anlässlich der bundesweiten interkulturellen Wochen wollen wir die Vertreterinnen und Vertreter von Vereinen dafür sensibilisieren, welche Chancen ihnen die kulturelle Vielfalt in ihren Reihen bietet“, ergänzt Stadtrat Axel Weiss-Thiel. „Wir möchten darüber hinaus die vielschichtigen Fördermöglichkeiten erläutern und eine Plattform für einen ersten Erfahrungs- und Meinungsaustausch bieten.“
Christian Böß und Denzi Özicel vom Institut für Einheit und Vielfalt (IEV) in Hanau stellen das Modellprojekt im Congress Park vor und erläutern in kleinen Gruppen die Inhalte der Seminare. Der interkulturelle Wissenstransfer in Vereinen sei bundesweit ein Thema von zunehmender Wichtigkeit, erklärt Claus Kaminsky. Mit dem Hanauer Projekt im Rahmen der Modellregion, in der Stadt und Main-Kinzig-Kreis zusammenarbeiten, wird eine Weiterbildungsoffensive gestartet, damit Vereine gemeinsam ein kultursensibles Netzwerk aufbauen und ihre Öffentlichkeitsarbeit an die veränderten Bevölkerungsstrukturen anpassen können. Darüber hinaus geht es um den konstruktiven Umgang mit kulturell bedingten Konflikten im Verein. „Hanauer Vereine erhalten durch das vom Land Hessen geförderte Projekt die Möglichkeit, ihre Vereinsarbeit zu professionalisieren“, wirbt der Oberbürgermeister für die Teilnahme an der Veranstaltung im CPH, die um 17.30 Uhr beginnt und gegen 21.30 Uhr endet. Es gelte, die kulturelle Vielfalt und damit Potenziale zu fördern und Unterschiede bewusst anzuerkennen.
Damit bei aller Theorie der Spaß nicht zu kurz kommt, präsentiert der Schriftsteller und Kabarettist Sinasi Dikmen in der Pause ein „Best-of-Programm“.
Anmeldungen für den 30. September beim Programmkoordinator der Stadt Hanau in der Modellregion, Christian Russo (06181/181483, integration@hanau.de)
  • Im Rahmen der interkulturellen Wochen bietet die Stadt Hanau darüber hinaus unter dem Motto „Ali Baba und die 7 Zwerge“ am 27. und 28. September um 15 Uhr einen Stadtrundgang für Erwachsene.

  • An Schulklassen richtet sich die Stadtrallye am 5. Oktober um 9 Uhr. Anmeldungen unter umweltzentrum@hanau.de oder unter 06181/3049148.

  • Außerdem auf dem Programm: eine Lesung mit der Kinderbuchautorin Dagmar Chidolue aus ihrem Buch „Millie in Italien“ am 5. Oktober um 16 Uhr im Schloss Philippsruhe und ein gemütlicher TV-Serienabend mit „Türkisch für Anfänger“ am 7. Oktober von 17.30 bis 21.30 Uhr im Nachbarschaftshaus Lamboy-Tümpelgarten
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Modellregion Integration: Hanauer Vereine erhalten durch das vom Land Hessen geförderte Projekt „Vereine erfolgreich unterwegs in die Zukunft“ die Chance ihre Vereinsarbeit zu professionalisieren: Mit Ihrer ehrenamtlichen Arbeit und Ihrem Engagement leisten Vereinen einen entscheidenden Beitrag zum gesellschaftlichen Zusammenleben in unserer Stadt. Der interkulturelle Wissensaustausch im organisierten Vereinsleben ist bundesweit ein Thema von zunehmender Wichtigkeit. In diesem vom Land Hessen geförderten Hanauer Projekt soll der Tatsache Rechnung getragen werden, dass in unserer Stadt bereits eine Vielzahl der unter 18-Jährigen über einen Migrationshintergrund verfügen – ein Umstand, auf den viele Vereine erst allmählich reagieren. Ziel der Bildungsoffensive ist neben der Entwicklung eines kultursensiblen Netzwerkes auch der Aufbau einer kultursensiblen Öffentlichkeitsarbeit und die Möglichkeit der besseren Bearbeitung interkultureller Konflikte. Das Projekt besteht aus insgesamt zwei Bausteinen. Im ersten werden max. 25 MultiplikatorInnen in drei Treffen in interkultureller Kompetenz geschult. Im zweiten werden max. 12 MultiplikatorInnen ab Frühjahr 2012 in drei weiteren Coachingtreffen vereinsspezifisch weitergeschult. Den Auftakt wird eine „Kick-Off-Veranstaltung“ bilden, die speziell die Möglichkeiten der Förderung von Vereinen und Institutionen im Blick hat.
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