Jung & Abgedreht

Hanauer Jugend-Kurzfilmfestival

Dominic Raacke Schirmherr von Jung & Abgedreht
Werbeclip für drittes Jugend-Kurzfilmfestival „Jung und abgedreht“
Filmfestival „Jung & Abgedreht“ geht in die dritte Runde
Hanauer Jugend-Kurzfilmfestival kürte diesmal Gewinner in drei Kategorien
Werbeclip für zweites Jugend-Kurzfilmfestival „Jung und abgedreht“
Der direkte Weg!
Rückblick: Horror-Film siegt beim 1. Jugend-Kurzfilmfestival
Pressespiegel / Stand Januar 2014
Der Kinospot!

Dominic Raacke Schirmherr von Jung & Abgedreht Nach Oben

OB: "Er würdigt damit die Bedeutung des Jugendkurzfilmfestivals"
Das Hanauer Jugend-Kurzfilmfestival „Jung & Abgedreht“ hat einen prominenten Schirmherrn gewonnen. Dominic Raacke, gebürtiger Hanauer, Schauspieler und Autor wird in Zukunft den Wettbewerb und das Festival begleiten. „Wir sind hocherfreut, dass sich der bekannte Sohn unserer Stadt bereit erklärt hat, die Schirmherrschaft für dieses wichtige Jugendprojekt zu übernehmen“, kommentiert Oberbürgermeister Claus Kaminsky die freudige Nachricht aus Berlin. „Dominic Raacke verleiht dem Filmfestival prominenten Glanz und würdigt damit die Bedeutung des Projekts.“
Der neue Schirmherr des Jugendkurzfilmfestival: Dominic Raacke Der neue Schirmherr des Jugendkurzfilmfestival: Dominic Raacke. Foto: Markus Tedeskino
Als Hanauer Bub habe er mit Freude die Schirmherrschaft für das Kurzfilmprojekt „Jung und Abgedreht“ angenommen“, bekannte Raacke. Er freue sich auf frische, freche und unterhaltsame Geschichten. „Ich bin ein Kind des Fernsehens und konnte gar nicht genug kriegen von all den Geschichten, die mir da Tag für Tag entgegenrauschten“ sagt er. „Irgendwann begann ich selber kleine Filme zu drehen, denn ich wollte nicht mehr nur zuschauen, ich wollte selber machen. Aus dieser Leidenschaft wurde mein Beruf.“ In den Augen von Dominic Raacke ist der Wettbewerb „Jung & Abgedreht“ eine große kulturelle Bereicherung für seine einstige Heimatstadt.
Raacke wurde als Sohn eines Künstlerehepaares in Hanau geboren. Nach dem Abitur und einer Hospitanz an den Städtischen Bühnen Frankfurt absolvierte er seine Schauspielausbildung am Lee Strasberg Institute in New York City. Dort lebte er viereinhalb Jahre, belegte Workshops, jobbt als Kellner, Hausmeister und Kunsttransporteur und sammelte erste Erfahrungen als professioneller Schauspieler. 1983 kehrte Raacke nach Deutschland zurück, nachdem er im Jahr zuvor in dem Mehrteiler „Rote Erde“ seine erste große Rolle gespielt hat. Für seine Darstellung im Politthriller „Gambit“ wurde Raacke 1987 vom Bundesverband Regie mit dem „Chaplin-Schuh“ als bester Nachwuchsschauspieler ausgezeichnet. Es folgten diverse Rollen in Kino- und TV-Produktionen. Bis heute hat er in mehr als 100 Fernseh- und Kinofilmen mitgewirkt. Große Popularität erfuhr Raacke spätestens durch seine Hauptrolle im Berliner „Tatort“. Als Hauptkommissar Till Ritter hatte er von 1999 bis Anfang 2014 insgesamt 36 Einsätze. Aber auch als Drehbuchautor machte sich Raacke einen Namen. Mit seinem Co-Autor Ralf Huettner kreierte er „Die Musterknaben“, eine Polizistenkomödie in drei Teilen, die inzwischen Kultstatus erreicht hat.
„Macht mit beim Jugendkurzfilmfestival, wer weiß, welche Karriere daraus entspringt“, fordert Claus Kaminsky Jugendliche und junge Erwachsene zwischen 14 und 27 Jahren auf. Noch bis zum 30. November können Wettbewerbsbeiträge eingereicht werden. Auch in diesem Jahr werden kreative, spannende und interessante Kurzfilme gesucht. Es dürfen Musikvideo-Clips, Trick-, Experimental-, Dokumentar- oder kurze Spielfilme sein, die eine Laufzeit von fünf Minuten nicht überschreiten. Es spielt dabei keine Rolle, ob die Filme mit Handykamera oder Videokamera gedreht sind. Es kommt auf die originelle Idee an, nicht auf die Technik. Angenommen werden sowohl Einzelbeiträge als auch Gruppenbeiträge von Film AGs oder Schulklassen.
Interessierte können sich mit ihrem Kurzfilm auf DVD / BluRay oder Daten-stick unter folgender Adresse bewerben: Fachbereich Kultur, Stadtidentität und Internationale Beziehungen der Stadt Hanau, Doris Plag, Steinheimer Straße 1 b, 63450 Hanau. Unter folgendem Link sind das Bewerbungsformular und die Teilnahmebedingungen abrufbar: www.schnittstelle-net.de/jung-abgedreht. Weitere Informationen auch bei Facebook: www.facebook.com/JungUndAbgedreht

www.schnittstelle-net.de/jung-abgedreht www.facebook.com/JungUndAbgedreht

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Kinospot JUNG & ABGEDREHT 2014 from Schnittstelle on Vimeo.

Filmfestival „Jung & Abgedreht“ geht in die dritte Runde Nach Oben

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Sponsoren sichern erfolgreiches Jugendprojekt – Weitere Unterstützer gesucht
Der neu aufgestellte Fachbereich Kultur, Stadtidentität und Internationale Beziehungen der Stadt Hanau unter der Leitung von Martin Hoppe kann dank neuer Kooperationspartner und großzügiger Sponsoren das Hanauer Jugend-Kurzfilmfestival „Jung & Abgedreht“ weiterführen.
Im Februar dieses Jahres zeichnete sich ab, dass im Zuge der hohen Auflagen zur Haushaltskonsolidierung der Stadt Hanau für das Jugendprojekt keine städtischen Mittel mehr zur Verfügung stehen würden und das Festival eingestellt werden muss. „Klar war aber auch, dass der Fachbereich gewillt ist, das Jugendkulturprojekt fortzuführen, das bei seiner Premiere im Jahr 2012 und der Wiederauflage 2013 auf großes Interesse gestoßen ist“, betont Oberbürgermeister und Kulturdezernent Claus Kaminsky. Der Hauptsponsor des Wettbewerbs, die Evonik Industries AG, signalisierte seinerzeit sofort, dass er das Projekt weiterhin unterstützen möchte. Kinopolis Hanau als tragender Kooperationspartner von „Jung & Abgedreht“ war ebenfalls stark daran interessiert, dieses Forum für Jugendliche und junge Erwachsene zu erhalten. Das gleiche galt für Daniel Siebert von der Schnittstelle Film & Media Production, der sich bislang als fachlicher Berater engagierte und die Festival-Clips produzierte. Die Firma United Power Fields wollte wieder für die Werbung sorgen.
Dem Fachbereich ist es nun gelungen, einen weiteren Kooperationspartner für „Jung & Abgedreht“ zu gewinnen. Der Stadtverband Hanau der Arbeiterwohlfahrt unter dem Vorsitz von Dr. Hans Katzer hat sich bereitgefunden, das Projekt mit 1.000 Euro sowohl finanziell als auch personell zu unterstützen. Und auch die Stiftung der Sparkasse Hanau wird mit 1.300 Euro zum Erfolg des Festivals beitragen. Die bisher zugesagte finanzielle Förderung durch Kooperationspartner und Sponsoren reicht jedoch noch nicht ganz aus, das bisherige Budget zu ersetzen, in das 4000 Euro aus dem städtischen Etat und knapp 4000 Euro an Sponsorengelder flossen. Es fehlen noch 3.000 Euro, um die Finanzierungslücke zu schließen. Daher ist der Fachbereich bemüht, weitere Spender und Sponsoren zu gewinnen. Oberbürgermeister Kaminsky teilt mit, dass für Firmen und Institutionen Sponsorenpakete zusammengestellt wurden. „Auch private Spender sind willkommen, sich für die Jugendkultur zu engagieren, damit es im Januar 2015 wieder ‚Film ab!‘ heißen kann.“ Nähere Auskünfte zum Sponsoring erteilt Projektleiterin Doris Plag (doris.plag@hanau.de, 06181/295-1715).

Hanauer Jugend-Kurzfilmfestival kürte diesmal Gewinner in drei Kategorien Nach Oben

Bildsprache und Dramaturgie überzeugten
Die Jury und das Publikum waren sich ziemlich einig, wer die Besten beim zweiten Hanauer Jugend-Kurzfilmfestival „Jung & Abgedreht“ sind. Bei der Premierenfeier im größten Saal des Kinopolis-Kinos sicherten sich Kevin Beckmann und seine Freunde mit „OnLife“ nicht nur den ersten Platz in der Altersgruppe 14 bis 18, sondern auch den Publikumspreis. In der Gruppe der 19- bis 27-Jährigen überzeugte Jonas Eisert mit seinem Team mit dem Streifen „Rückwärts“.
Inhaltlich hatten die Festivalmacher, der Fachbereich Kultur, die „Schnittstelle Film & Media Production“, Kinopolis und das Jugendbildungswerk der Stadt Hanau, diesmal keine Vorgaben gemacht. Lediglich die Laufzeit der Kurzfilme war wieder auf fünf Minuten begrenzt. Die Themenvielfalt war dementsprechend groß. Es ging um Liebe, Mobbing, Musik, Glück, Verlust, Vorurteile, Sport, Katzen und Fantasy. Beworben hatten sich Schulklassen und filminteressierte Freundeskreise. Keine leichte Aufgabe für die Jury sowie die Zuschauerinnen und Zuschauer im fast vollbesetzten Kinosaal.
Oberbürgermeister Claus Kaminsky zeigte sich beeindruckt von der großen Resonanz auf das noch junge Projekt. Das wurde auch diesmal wieder mitgetragen durch die Sponsoren Evonik Industries, Sparkasse Hanau, United Power Field, das Medienprojektzentrum Offener Kanal Offenbach und die Hessische Filmförderung. „Schön, dass Sie an das Festival glauben“, so Kaminsky, „wir freuen uns über weitere Unterstützer.“ Junge Leute sollten sich so früh wie möglich mit Malerei, Kunst, Musik, Literatur und Film auseinandersetzen, um sich ein fundiertes Urteil bilden zu können. Das Festival sei dafür eine hervorragende Plattform.

Die Gewinnerinnen und Gewinner des 2. Hanauer Jugend-Kurzfilmfestivals.
Die Gewinnerinnen und Gewinner des 2. Hanauer Jugend-Kurzfilmfestivals.

Die Poetry-Slammerin Dominique Marci moderierte die Veranstaltung, bei der 22 Beiträge in zwei Staffeln gezeigt wurden. Die Jury mit den Filmemachern Fred Steinbach, Sebastian Zwang und Daniel Siebert, der Hanauer Künstlerin Runa Rosina Menges, der Studentin Maria Brasch und dem Nachwuchsfilmer Marius Streb nahm sich eine Stunde Zeit für die Entscheidungsfindung. Kriterien bei der Auswahl waren Idee und Originalität, Bildsprache, Story und Dramaturgie, Haltung und Aussage.
Vor lauter Freude über zwei erste Plätze ging bei Kevin Beckmann, Marie Broßmann, Timo Schlenstedt und Yasmin Hampel die Begründung der Jury fast unter: „OnLife“ mit seiner Geschichte über das Smartphone, das die Wahrnehmung für die Umwelt einschränkt, „regt zum Nachdenken ohne den erhobenen Zeigefinger an, ist filmisch sehr gut umgesetzt und zeigt eine eigene Haltung“ hieß es. Für diese Arbeit wurden sie mit einer Action-Kamera belohnt. Noch dazu können sie als Publikumslieblinge an einer Führung des Hessischen Rundfunks teilnehmen.
Als „gute Trash-Unterhaltung, dramaturgisch gut erzählt mit gekonnt eingesetzten Filmzitaten“ bewerteten die Fachleute auf Platz zwei „The disgusting Revenge oft the Blob“ von Sebastiano Trebastoni, Jonathan Berger und Benedict Mitchell. Für ihre Geschichte vom gefräßigen grünen Schleim nahmen sie einen Gutschein für einen Workshop „camera acting“ beim Medienprojektzentrum Offener Kanal entgegen. Was passiert, wenn eine Tragödie durch das Zurückdrehen der Zeit rückgängig gemacht werden kann, erzählt Jonas Eisert in seinem Kurzfilm „Rückwärts“. Für die Jury der Favorit in der Altersgruppe der 19- bis 27-Jährigen. Sie lobten die „beeindruckende Bildsprache und die dramaturgisch gut umgesetzte Idee“. Dafür nahm der Filmemacher einen Gutschein für ein „Drehbuch-Camp“ der Hessischen Filmförderung entgegen. Marco Wieja und Patrick Leidner kamen mit ihrem Wettbewerbsbeitrag „Schubladendenken“ auf Platz zwei und erhielten dafür vier Jahreskarten für das Kinopolis Hanau. Gelobt wurden unter anderem ihre guten schauspielerischen Leistungen. Wer nicht beim zweiten Hanauer Jugend-Kurzfilmfestival dabei sein konnte, hat in den nächsten drei Monaten Gelegenheit, die Gewinnerfilme im Kinopolis Hanau zu sehen. Sie laufen im abendlichen Vorprogramm. Informationen zum Festival und Fotos von der Veranstaltung gibt es auf der Facebook-Seite von „Jung & Abgedreht“ unter www.facebook.com/JungUndAbgedreht.


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Mini Cooper-Casting an der roten Ampel
Eine Stretchlimousine, ein Mini Cooper und neun junge Leute zwischen 15 und 18 Jahren spielen die Hauptrollen in einem Clip, mit dem für die Teilnahme am zweiten Hanauer Jugend-Kurzfilmfestival „Jung und abgedreht“ geworben werden soll. In wenigen Wochen wird er im Kinopolis zu sehen sein. Die überwältigende Publikumsresonanz auf das neue Kulturangebot der Stadt Hanau bei der Premiere 2012 traf offenbar den Nerv der Jugend. Wettbewerb und Festival werden deshalb wieder von den bewährten Kooperationspartnern Jugendbildungswerk, Fachbereich Kultur, Kinopolis Hanau und Schnittstelle Film & Media Production organisiert.
Ein Casting ging den Aufnahmen für den Werbeclip voraus. 30 Jugendliche und junge Erwachsene bewarben sich beim Hanauer Filmemacher Daniel Siebert, Chef der Filmproduktionsfirma Schnittstelle. Neun Schülerinnen und Schüler aus Hanau und Umgebung wurden ausgewählt.
Die Protagonisten des Werbeclips mit Mini-Besitzer Jan Wagner (Mitte) und Filmemacher Daniel Siebert.
Die Protagonisten des Werbeclips mit Mini-Besitzer Jan Wagner (Mitte) und Filmemacher Daniel Siebert.

Für sie waren die Dreharbeiten ein einziger großer Spaß. Die drei Stunden vergingen wie im Flug. Gedreht wurde auf dem Gelände der ehemaligen „halle2“ in der Josef-Bautz-Straße - mit freundlicher Genehmigung von Egbert Erbe, Geschäftsführer der Verwaltung der Bautz-Grundstücksgemeinschaft. Daniel Siebert und Doris Plag vom Fachbereich Kultur hatten die Location bei einer Tour durch Hanau ausgekundschaftet.
Nicht zu lang, sondern schön kurz sollen die Wettbewerbsbeiträge für das Kurzfilmfestival sein. Finale ist am 26. Januar 2014. Eine Stretchlimousine und ein Mini Cooper sind die Stellvertreter für diese Botschaft. Den langen Wagen hat die Hanauer Firma Limousinenservice Sorsov zur Verfügung gestellt, den kurzen Flitzer Jan Wagner. Der Oldtimer-Liebhaber, der bei der Stadt Hanau beschäftigt ist, verdankt es einem Zufall, dass sein kleiner Mini in dem Werbeclip einen großen Auftritt hat. Er stand an der roten Ampel und plötzlich sprach Wagner ein Mann (ein Bekannter von Doris Plag) im Nachbarauto an. „Wir brauchen einen Mini für einen kleinen Film, machen Sie mit?“ Er sagte ja und vertraute seinen 21 Jahre alten Oldtimer bei den Dreharbeiten sogar einer 18-Jährigen an, die noch nicht so lange im Besitz eines Führerscheins ist. „Die Atmosphäre am Set war total locker und vertrauensvoll “, erzählt Doris Plag. Sie hatte ihr Auto, einen Kombi, kurzerhand zur „Maske“ und zur Catering-Station umfunktioniert. Heckklappe hoch und schon wurde im Kofferraum geschminkt und später Gebäck und Getränke verteilt.
Welche Szenen letztlich für den 30-Sekunden-Clip verwendet werden, diese Entscheidung obliegt Daniel Siebert. Wer nicht warten möchte, bis der Spot auf der Kinopolis-Leinwand läuft, kann sich schon jetzt über eine Teilnahme am zweiten Hanauer Jugend-Kurzfilmfestival Gedanken machen.
Jung und abgedreht

Gesucht werden Jugendliche und junge Erwachsene zwischen 14 bis 27 Jahren, die daran interessiert sind, ihre kreativen Filmideen öffentlich zu machen. Die Clips dürfen nicht länger als fünf Minuten sein. Gefragt sind einfallsreiche, ungewöhnliche, humorvolle, experimentelle und kritische Beiträge, unabhängig davon, ob sie mit dem Handy oder einer Videokamera produziert worden sind. Auf Einfallsreichtum, Visionen und außergewöhnliche Ideen kommt es den Festivalmachern an. Für den Wettbewerb können Einzelbeiträge und Gruppenbeiträge eingereicht werden. Das Projekt „Jung & Abgedreht“ kann auch im Rahmen von Unterricht gestaltet werden.
Einsendeschluss für die Bewerbungen ist der 30. November.
Informationen und Bewerbungsformulare gibt es im Fachbereich Kultur bei Doris Plag (Telefon 06181/295-1715, doris.plag@hanau.de) oder unter www.hanau.de sowie unter www.facebook.com/JungUndAbgedreht. Daniel Siebert (Telefon 06181/258056, E-Mail: ds@schnittstelle.de) steht ebenfalls als Ansprechpartner zur Verfügung.

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Bewerbungsformular und mehr


Rückblick: Horror-Film siegt beim 1. Jugend-Kurzfilmfestival Nach Oben

Premierenfeier übertraf alle Erwartungen – Größter Kinosaal war ausverkauft
Mit solch einer großen Resonanz hatten die Macher des 1. Hanauer Jugend-Kurzfilmfestivals „Jung & Abgedreht“ nicht gerechnet. Das Premierenpublikum füllte den größten Saal des Kinopolis-Kinos, in dem kurz vor 20.30 Uhr die Sieger gekürt wurden. Mit seinem Horrorstreifen „Heels have Eyes“ erreichte Christian Raab den ersten Platz. Jasmin Dories erhielt für ihren Anti-Drogen-Film „Pirt-Trip“ den zweiten Preis. Esta Eraslan und Seyma Güner kamen mit ihrem Dokumentarfilm „In Hanau bin ich zuhause“ auf Rang drei. Über den Publikumspreis für „Hanau mal ganz klein“ freuten sich Niklas Sauer, Leon Herche und Mirko Heuser.
Bis die Festivalteilnehmer über den roten Teppich in den mit 318 Plätzen größten Saal eintreten konnten, hatten die Organisatoren des Festivals, das Jugendbildungswerk und der Fachbereich Kultur, alle Hände voll zu tun, um dem unerwarteten Ansturm gerecht zu werden. Kinopolis-Betriebsleiter Torsten Schwab und sein Team unterstützten sie nach Kräften.
Blick in den ausverkauften Kinosaal
Ausverkauft im größten Kinosaal.

Für Stadtrat Axel Weiss-Thiel bei der Eröffnung der von Poetry-Slammerin Dominique Marci gekonnt moderierten Premierenfeier Grund genug, die Festivalmacherinnen und -macher gebührend zu loben, allen voran Anna Jagust vom Jugendbildungswerk, die das ambitionierte Projekt vor anderthalb Jahren gemeinsam mit dem Hanauer Filmemacher Daniel Siebert ins Leben gerufen hatte. „Sie haben damit offensichtlich einen Nerv bei den jungen Leuten getroffen“, konstatierte Weiss-Thiel angesichts von mehr als 40 eingereichten Beiträgen. 24
davon waren bei der Premierenfeier zu sehen. Damit das Festival in diesem großen Rahmen stattfinden konnte, dafür sorgten als Sponsoren Evonik Industries, die Stiftung der Sparkasse Hanau, United Power Fields, die Buchhandelskette Thalia, das Medienprojektzentrum Offener Kanal Offenbach und Kinopolis Hanau.
Professionell begleitet wurde es von Daniel Siebert, Kopf der Film- und Medienproduktionsfirma Schnittstelle, und Beate Feyerabend, Mitorganisatorin der Hessischen Jugendfilmtage Visonale. Die 24 Wettbewerbsbeiträge wurden in zwei Staffeln gezeigt.
Bevor der Horrorfilm an der Reihe war, verließen die Zuschauerinnen und Zuschauer unter 16 Jahren den Saal, von Kino-Betriebsleiter Torsten Schwab geschickt mit einer Verlosungsaktion ins Foyer gelockt.
Die stolzen Gewinnerinnen und Gewinner des ersten Hanauer Jugend-Kurzfilmfestivals.
Die stolzen Gewinnerinnen und Gewinner des ersten Hanauer Jugend-Kurzfilmfestivals.

Die Jury mit den Filmemachern Fred Steinbach, Isabel Gathof, Sebastian Zwang und Daniel Siebert, der Hanauer Künstlerin Runa Rosina Menges, der Studentin Maria Brasch und dem Schüler Marius Streb nahm sich anschließend 60 Minuten Zeit für die Entscheidungsfindung. „Wir haben professionelle Maßstäbe angelegt, die bei jedem anderen Kurzfilmfestival dieser Größenordnung ebenfalls gelten würden“, betonte Daniel Siebert. Kriterien bei der Auswahl waren Idee und Originalität, Bildsprache, Story und Dramaturgie, Haltung und Aussage.
Einstimmig fiel das Votum für Christian Raabs „Heels have Eyes“ aus. „Der cineastisch gut umgesetzte Kurzfilm besticht durch ein gutes Timing und eine pointierte Dramaturgie und hält die Spannung bis zum Ende“, so die Begründung. Uwe Triebel, Leiter des Fachbereichs Bildung, Soziale Dienste und Integration, überreichte dem Sieger eine Digitalkamera, eine sogenannte Action Cam.
Mit ihrer „sehr starken Bildsprache, der guten Dramaturgie und der sehr emotionalen Bild- und Tongestaltung“ überzeugte Jasmin Dories mit ihrem Kurzfilm „Pirt-Trip“ die Jury. Belohnt wurde sie dafür mit einem Gutschein für ein Intensiv-Coaching beim Medienprojektzentrum Offener Kanal, wie deren Leiterin Nadine Tepe bei der Preisverleihung erklärte.
Völlig überrascht über ihren dritten Preis – eine Jahreskarte von Kinopolis - zeigten sich Esta Eraslan und Seyma Güner. Ihren Beitrag „In Hanau bin ich zuhause“ lobte die Jury als „den einzigen wirklich dokumentarischen Film des Festivals, der zudem großen Mut erfordert und genrespezifische Stilmittel erkennen lässt“. Die zwei Jugendlichen beschreiben darin ihren Alltag als gebürtige Hanauerinnen mit türkischen Wurzeln und gegen Einblicke in die Einwanderungsgeschichte ihrer Familien.
Der Kurzfilm „Hanau mal ganz klein“, in dem Niklas Sauer, Leon Herche und Mirko Heuser die Brüder-Grimm-Stadt filmisch so verfremden, das die Szenen an eine Stadt im Modelleisenbahn- oder Playmobil-Format erinnern, kam beim Publikum am besten an. Sie nahmen dafür eine Kino-Geschenke-Box entgegen.
Zur Erinnerung an das erste Hanauer Jugend-Kurzfilmfestival gab es für die drei Erstplatzierten noch jeweils eine Trophäe. Ihre Beiträge werden darüber hinaus in den kommenden drei Monaten im Vorprogramm im Kinopolis laufen.
Die Trophäen
Die Trophäen für die drei Besten.

Völlig überrascht über ihren dritten Preis – eine Jahreskarte von Kinopolis - zeigten sich Esta Eraslan und Seyma Güner. Ihren Beitrag „In Hanau bin ich zuhause“ lobte die Jury als „den einzigen wirklich dokumentarischen Film des Festivals, der zudem großen Mut erfordert und genrespezifische Stilmittel erkennen lässt“. Die zwei Jugendlichen beschreiben darin ihren Alltag als gebürtige Hanauerinnen mit türkischen Wurzeln und gegen Einblicke in die Einwanderungsgeschichte ihrer Familien.
Der Kurzfilm „Hanau mal ganz klein“, in dem Niklas Sauer, Leon Herche und Mirko Heuser die Brüder-Grimm-Stadt filmisch so verfremden, das die Szenen an eine Stadt im Modelleisenbahn- oder Playmobil-Format erinnern, kam beim Publikum am besten an. Sie nahmen dafür eine Kino-Geschenke-Box entgegen.
Zur Erinnerung an das erste Hanauer Jugend-Kurzfilmfestival gab es für die drei Erstplatzierten noch jeweils eine Trophäe. Ihre Beiträge werden darüber hinaus in den kommenden drei Monaten im Vorprogramm im Kinopolis laufen.

Pressespiegel / Stand Januar 2014

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