Stadtgeschichte

Merianstich von Hanau (1632)
Aktuelles: Stadtgeschichte sichtbar machen
„Ziel ist es, in einigen Jahren den gesamten Fotobestand, der heute zum Teil noch auf Glasplatten hinterlegt ist, digital verfügbar zu haben, um ihn einem breiten Publikum zugänglich zu machen“, kommentiert Stadtrat Dr. Ralf-Rainer Piesold ein Kooperationsprojekt des städtischen Medienzentrums und dem Hanauer Geschichtsverein. Immerhin werde auf diese Weise auch ein Stück Stadtgeschichte sichtbar gemacht, so Dr. Piesold.
Im Hanauer Medienzentrum am Hessen-Homburg-Platz befindet sich schon heute Hessens größtes kommunales Bildarchiv mit rund 350.000 Exponaten. Seit einiger Zeit arbeiten Stadtfotograf Roland von Gottschalck und das Team des Medienzentrums daran, die fotografischen Raritäten zu digitalisieren. Das ist allein angesichts der schieren Menge an Material eine Herkulesaufgabe, wie Leiter Philipp Gubelt unterstreicht. Schließlich müssen die Aufnahmen, nachdem sie in digitalisierter Form vorliegen, zusätzlich mit Suchbegriffen und Schlagwörter versehen werden, um die Suche für alle ganz erheblich zu vereinfachen.
Seit Januar 2011 gehören auch mehrere Mitglieder des Hanauer Geschichtsvereins zum Team. Sie haben sich bereit erklärt, die Angaben auf den bestehenden Fotokontaktabzügen zu überprüfen und zu ergänzen, ehe sie in den Computer aufgenommen werden. Geschichtsvereins-Vorsitzender Martin Hoppe und Philipp Gubelt setzen dabei ganz bewusst auf das Wissen älterer Vereinsmitglieder, die Straßen und Plätze des alten oder auch des zerstörten Hanau sowie abgebildete Personen noch aus ihrer Jugend kennen und bei der Zuschreibung bisher noch nicht eindeutig identifizierter Aufnahmen als Augenzeugen fungieren können.
In kleinen engagierten Teams widmen sich derzeit Peter Kaiser, Karl-Ludwig Krauskopf, Horst Mark, Else Meißner, Friedrich Stauber und Siegmund Urff dieser Herausforderung.
Die Vergangenheit für die Zukunft bewahren
Hanauer Stadthistoriker/in
