Kommunale Prävention

Willkommen auf der Seite der Kommunalen Präventionsarbeit.
Sie sind herzlich eingeladen, sich in unser Netzwerk einzuklinken und mit den dort genannten Ansprechpartnerinnen und -partnern Kontakt aufzunehmen.
Unter den angegebenen Menüpunkten der kommunalen Prävention finden Sie Informationen zur Struktur, zu Zielen und zu Maßnahmen der Hanauer Präventionsarbeit. Auch für Rückfragen oder Anregungen und Ideen steht Ihnen die Geschäftstelle unter der Telefon-Nr. 06181 / 295-1668 sowie die Stabsstelle Prävention unter 06181 / 295-1951 gerne zur Verfügung.

Neu: Ehrenamtliche Familienpaten
Mit Frühen Hilfen auf dem richtigen Weg
Vortragsreihe: Glücksmomente und Stolpersteine - Wie Familien aus Krisen lernen können
Plakat Prävention in Hanau
Plakat Prävention in Hanau
______________________________________ Projekte der Präventionsarbeit Projekt in Zusammenarbeit mit der Hanau Marketing GmbH Projekte der Präventionsarbeit Projekt in Zusammenarbeit mit dem Kinder- und Jugendbüro Projekt in Zusammenarbeit mit dem Kinder- und Jugendbüro Projekt in Zusammenarbeit mit dem Verein Sprungbrett e.V. Projekt in Zusammenarbeit mit dem Verein Sprungbrett e.V.

Neu: Ehrenamtliche Familienpaten

Geboten werden Familienpatenschaften auf Zeit zur Entlastung und Unterstützung für Hanauer Familien. Gesucht werden Ehrenamtliche Familienpaten für Hanauer Familien zur Begleitung junger Familien mit kleinen Kindern.
Ein neues Projekt in Zusammenarbeit mit der Freiwilligenagentur, der Kathinka Platzhoff Stiftung und dem Sozialdienst kathlischer Frauen.
Alle weiteren Informationen:
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Dateisymbol Flyer Familienpaten 176.4kb

Mit Frühen Hilfen auf dem richtigen Weg

Axel Weiss-Thiel und Anne-Dorothea Stübing: Präventionsarbeit für Familien vom Projekt-Status zum Regelangebot
Das von der Stabsstelle Prävention und ihren Kooperationspartnern aufgebaute Netzwerk für Familien soll nach dem gemeinsamen Willen von Sozialdezernent Axel Weiss-Thiel und der Vorsitzenden des Präventionsrates, Anne-Dorothea Stübing, vom Status eines Pilotprojekts in ein Regelangebot überführt werden. Bei den nächsten Haushaltsberatungen wollen sich beide dafür einsetzen. Diese Botschaft vernahm der Arbeitskreis des Netzwerks Frühe Hilfen bei seiner letzten Sitzung mit Freuden.
Ein Stadtverordnetenbeschluss legte 2007 den Grundstock für die Entwicklung eines Konzeptes „zur aufsuchenden Elternarbeit“, wie es damals hieß. Mittlerweile sei ein „Haus aus erstklassigen Bausteinen entstanden, die zeigen, dass wir mit unserer Präventionsarbeit für einen verbesserten Kinderschutz auf dem richtigen Weg sind – auch überregional“, sind sich Oberbürgermeister Claus Kaminsky und Anne-Dorothea Stübing einig. Dazu zählten die Familienhebammen, das Willkommenspaket für Neugeborene sowie die Etablierung eines regelmäßigen Präventionstages und Fachveranstaltungen.
Das Konzept der „Frühen Hilfen“ wird nach den Sommerferien um ein weiteres Projekt erweitert. Gemeinsam mit dem Jugendhilfeverein „Sprungbrett“ und der städtischen Abteilung Umwelt und Integration wurden in den vergangenen Monaten sogenannte Stadtteilmütter qualifiziert, die in Kürze im Stadtteil Lamboy-Tümpelgarten ihre Arbeit aufnehmen. Die Finanzierung übernehmen das Land Hessen im Rahmen der Modellregion Integration und die Präventionsstelle der Stadt Hanau.
Familienhebammen zu Besuch bei Sozialdezernent Axel Weiss-Thiel (von links): Gundula Blohm, Iris Seibert, Andrea Schneider (Koordinatorin im Kinder- und Jugendbüro), Hanne Rose, Corinna Hennig und Stephanie Kämmerer (Stabsstelle Prävention).
Familienhebammen zu Besuch bei Sozialdezernent Axel Weiss-Thiel (von links): Gundula Blohm, Iris Seibert, Andrea Schneider (Koordinatorin im Kinder- und Jugendbüro), Hanne Rose, Corinna Hennig und Stephanie Kämmerer (Stabsstelle Prävention).

„Hintergrund des Projektes ist, dass Fachkräften aus der Jugend- und Gesundheitshilfe der Zugang zu ausländischen Familien erschwert ist“, so die Erfahrung von Stephanie Kämmerer von der Stabsstelle Prävention. Deshalb seien Stadtteilmütter als „muttersprachliche Multiplikatorinnen“ ausgebildet worden, die den direkten Kontakt zu Familien aus ihrem Stadtteil aufnehmen und sie über die breite Palette der Angebote der Stadt Hanau informieren. Auch andere Städte wie Aschaffenburg und Berlin-Neukölln arbeiten erfolgreich mit Stadtteilfrauen, die überwiegend berufstätig sind, eigene Kinder haben und sich gerne in ihrem Quartier engagieren möchten.
„Ähnlich wie im Entwurf der Bundesregierung für ein Bundeskinderschutzgesetz vorgesehen, werden wir die Frühen Hilfen und insbesondere die Familienhebamen in Hanau eng mit den stadtteilorientierten Angeboten der Jugend- und Familienhilfe des Fachbereichs Jugend, Familie und Senioren sowie des Eigenbetriebs Kindertagesstätten verzahnen“, kündigt Sozialdezernent Weiss-Thiel an.
Präventionsarbeit bedeutet immer wieder Aufklärung und Information. „Wir müssen die Familien fragen, was sie brauchen und nicht nur über sie reden und als Fachkräfte glauben zu wissen, was sie benötigen“, bringt es Stephanie Kämmerer auf den Punkt. „Das von der Stabsstelle aufgebaute Netzwerk von städtischer Kinder- und Jugendhilfe, Gesundheitswesen, Schulen, Beratungsstellen, Polizei- und Ordnungsbehörden hat dazu wertvolle Arbeit geleistet“, loben Anne-Dorotheas Stübing und Stadtrat Axel Weiss-Thiel. Sie sprachen sich dafür aus, die Arbeit der Stabstelle auf jeden Fall fortzuführen.

Vortragsreihe: Glücksmomente und Stolpersteine - Wie Familien aus Krisen lernen können

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