Oberbürgermeister Claus Kaminsky zu aktuellen Themen

Wir schaffen Kontinuität und Planungssicherheit Nach Oben

Der Intendant der Brüder Grimm Festspiele, Frank-Lorenz Engel, hat seinen Vertrag für weitere zwei Jahre verlängert. Damit bleibt er mindestens bis zum 30. August 2018 an der Spitze der Hanauer Open-Air-Theaterreihe. Es waren es nicht nur die überaus guten Besucherzahlen der diesjährigen Festspiele und die positiven Kritiken aller vier Inszenierungen, die mich dazu bewogen haben, die bereits bei Vertragsunterzeichnung formulierte Option auf weitere zwei Jahre zu nutzen. Es ist keine Frage, dass es dem Intendanten Engel erfolgreich gelungen ist, die traditionsreiche Reihe weiterzuentwickeln, die Qualität spürbar zu steigern und mit der Erweiterung des Programms um Stücke der Grimm-Zeitgenossen einen ganz neuen Akzent zu setzen.
Die Vertragsverlängerung bringt Kontinuität in diesen Entwicklungsprozess, der wichtige Impulse gebracht und den Festspielen zusätzliche Strahlkraft verliehen hat. Ich erinne daran, dass seit 2014 auch der Kulturfonds Frankfurt RheinMain die Bedeutung der Festspiele mit ganz erheblichen Zuschüssen würdige und anerkenne. Indem die Stadt die weitere Zusammenarbeit mit Engel bereits zu diesem frühen Zeitpunkt vereinbart, wird schließlich auch ein Stück Planungssicherheit für alle Beteiligten geschaffen.
Claus Kaminsky
Engel hatte 2012 mit seiner Inszenierung vom „Tapferen Schneiderlein“ ein höchst erfolgreiches Debüt als Autor und Regisseur bei den Grimm-Festspielen gegeben. 2013 übernahm er zunächst kommissarisch die künstlerische Leitung, nachdem sein Vorgänger Dieter Gring kurzfristig ausfiel. Seit 2014 ist er Intendant der Open-Air-Reihe und trägt seither die neben der künstlerischen auch die wirtschaftliche Verantwortung.
Auf seine Initiative hin hatte die erfolgreiche Theater-Reihe im Jubiläumsjahr zum 30-jährigen Bestehen den Namen in Brüder Grimm Festspiele geändert, um damit auch nach außen den Entwicklungs- und Erweiterungsprozess zu dokumentieren.
Auch wenn die positive Verkaufsstatistik nicht allein ausschlaggebend für die Vertragsverlängerung war, so deuten die aktuellen Zahlen darauf hin, dass die noch bis zum 26. Juli laufende Saison unübersehbar eine der erfolgreichsten in der Geschichte der Festspiele sein wird. Ursprünglich anlässlich des 200. Geburtstags der berühmten Märchensammler ins Leben gerufen, kamen 1985 rund 8.000 Besucherinnen und Besucher zu Vorstellungen. In diesem Jahr können sich die Festspiele vier Wochen vor Ende bereits über rund 65.000 Besucherinnen und Besucher freuen. Das sind rund 9.000 mehr als in der letzten Saison zum gleichen Zeitpunkt.


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