Oberbürgermeister Claus Kaminsky zu aktuellen Themen

Wir sind auf einem guten Weg

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Über eine solche Entwicklung würde sich jede andere Kommune im Rhein-Main-Gebiet genauso freuen wie wir es tun. Grund dafür ist die jüngste statistische Auswertung zur Hanauer Bevölkerungsentwicklung und zur Zahl der sozialversicherungspflichtig Beschäftigten. Denn in beiden Fällen kann unsere Brüder-Grimm-Stadt mit positiven Ergebnissen glänzen, die gegen den allgemeinen Trend laufen. Dass wir so gut dastehen, ist jedoch kein bloßer Glücksfall, sondern das Ergebnis zielgerichteter Politik.
Angefangen bei der erfolgreichen Konversion ehemals militärisch genutzter Liegenschaften über die Neubebauung langjähriger Brachen wie das früherer Bepo-Gelände oder den Gleisbauhof bis hin zur zukunftsorientierten Innenstadtentwicklung, die mit dem Wettbewerblichen Dialog ihren Anfang genommen hat, reicht das Spektrum der angestoßenen und verwirklichten Projekte, die Hanau zu der überragenden Position in der interkommunalen Konkurrenz verholfen habe.
Die „gefühlte Vermutung“, dass Hanau inzwischen über die Stadtgrenzen hinaus seinen Ruf als attraktiver Wohnstandort ausbauen konnte, lässt sich bereits mit Zahlen belegen.

Kräne
Sinnbild der Aufwärtsentwiclung: Kräne
Einerseits ist das Interesse an Wohnimmobilien in der Brüder-Grimm-Stadt ungebrochen hoch, wie sich in der überaus guten Vermarktung der Reihenhäuser in Großauheim im Wohngebiet „Waldwiese“ oder zuvor in der Cranachstraße im Stadtteil Lamboy deutlich zeigt. Die Tatsache, dass die Deutsche Reihenhaus GmbH als privater Investor das Vorhaben am Kinzigbogen früher und größer als geplant realisieren wolle, spricht für sich.
Auf der anderen Seite steht die Bevölkerungsstatistik, die diese Entwicklung inzwischen unwiderlegbar abbildet. Die Zahl der Einwohner ist in der Zeit zwischen Januar 2010 und Dezember 2011 um 1.427 angestiegen. Besonders erfreulich, dass es gelungen ist, auch den demografischen Trend zu brechen. Anders als in vielen vergleichbaren Städten bleibt in Hanau das Durchschnittsalter nahezu konstant, d.h. wir werden nicht älter.
Offensichtlich wird Hanau gerade für jüngere Familien immer interessanter, was auch eine sehr anschauliche und greifbare Bestätigung der kinder- und familienfreundlichen Politik der letzten Jahre ist.
Daneben steigt auch die Zahl der sozialversicherungspflichtigen Arbeitsplätze – einen Anstieg von 6,4 Prozent, wie man ihn jüngst verzeichnen konnte, lässt sich zu keinem anderen Zeitpunkt in den Statistiken der letzten 30 Jahren finden. Damit ernten wir die Früchte, die wir mit dem Strategiewechsel hin zu einem wirtschafts- und investorenfreundlichen Klima in der Stadt gesät haben. Ihc erinnere an die erfolgreichen Ansiedlungen namhafter Unternehmen in der Stadt wie Evonik, R + S, Garten Löwer oder Kinopolis. Auch das sind langfristige Beiträge zur Haushaltskonsolidierung, die die Stadt dringend benötigt, um ihre Finanzprobleme nachhaltig in den Griff zu bekommen, denn wir können uns aus dieser Misere nicht heraussparen, sondern müssen Mittel und Wege finden, um herauszuwachsen.
Die neuesten Zahlen sind ein jedoch gutes Indiz dafür, dass wir uns hier erfolgreich auf den Weg gemacht haben.

Schild

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