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Brüder-Grimm-Stadt

Söhne der Stadt Hanau - die Brüder Grimm
Sons of Hanau - the Brothers Grimm
(english version)
Jacob und Wilhelm Grimm
Ludwig Emil Grimm
Brüder Grimm-Nationaldenkmal
Neustädter Rathaus
Brüder Grimm-Märchenfestspiele
Brüder Grimm-Preis

Brüder Grimm-Kulturzentrum


Hanau und die Brüder Grimm Zum Seitenanfang

  • Geburtsstadt von Jacob (1785), Wilhelm (1786) und Ludwig Emil Grimm (1790),

  • Nationaldenkmal auf dem Neustädter Marktplatz (seit 1896),


  • Ausgangspunkt der Deutschen Märchenstraße nach Bremen (seit 1975),

  • Brüder Grimm-Märchenfestspiele mit rund 70.000 Besuchern jährlich (seit 1985),

  • Brüder Grimm-Literaturpreis (seit 1983, renommierte Preisträger / Autoren unter anderem Wolfgang Hilbig, Monika Maron, Harry Rowohlt, Georg Klein),


  • Grimm-Exponate im Historischen Museum Hanau Schloss Philippsruhe (zirka 500) und der Stadtbibliothek Hanau (zirka 900),
Das von Ludwig Emil Grimm geschaffene Doppelportrait seiner berühmten Brüder
Das von Ludwig Emil Grimm geschaffene Doppelportrait seiner berühmten Brüder


  • Landessieger mit Brüder Grimm-Aktionen der Landesinitiative „Ab in die Mitte“ (2004),

  • großes bürgerschaftliches Engagement zu Grimms in Vereinen, Schulen,

  • Zusatzbezeichnung „Brüder Grimm-Stadt“ (Mai 2006),

  • EU-Markenrecht „Brüder Grimm-Stadt“ (März 2007),

  • Vorlage einer Konzept- und Machbarkeitsstudie Brüder Grimm-Kulturzentrum Hanau (Juni 2008).


  • All diese Punkte belegen, dass Hanau das beeindruckende Lebenswerk der Universalgelehrten Brüder Grimm, ihr kulturelles Erbe in wissenschaftlicher, literarischer, politischer, gesellschaftlicher und künstlerischer Hinsicht regional, überregional und international würdigt.


  • Die Familie Grimm ist seit dem 16. Jahrhundert in Hanau nachweisbar (als Gaststättenbesitzer, Geistliche). Urgroßvater Friedrich Grimm war 42 Jahre lang 1. Pfarrer an der ev. Marienkirche und Superintendent der ev. Gemeinden der Grafschaft. Vater Philipp Wilhelm Grimm war in Hanau als Hofgerichtsadvokat und Stadtschreiber tätig, ehe er als Amtmann 1791 nach Steinau berufen wurde (und die Familie umzog).

Besuchermagnet: Das Denkmal auf dem Marktplatz
Besuchermagnet: Das Denkmal auf dem Marktplatz
  • Die großen Professoren, Sprachwissenschaftler, Märchensammler, Demokraten und Freiheitskämpfer Jacob und Wilhelm Grimm wurden über Jahrhunderte in Hanau gewürdigt:

  • Gedenken an der Stelle des Geburtshauses am Freiheitsplatz, das im Zweiten Weltkrieg wie die gesamte Innenstadt zerstört wurde, Tafeln und Gedenkstein gegenüber,

  • Hinweistafel an der Stelle des Geburtshauses von Ludwig Emil in der Langstraße (Rückseite des Rathauses),

  • Errichtung des Nationaldenkmals der Brüder Grimm auf dem Marktplatz 1896 durch ein Bürgercomité,

  • bedeutende Sammlungen des Geschichtsvereins und der Stadt Hanau im Schloss Philippsruhe, authentische Exponate: Gehrock, Aktentasche, Literatur etc., insgesamt rd. 500 Einzelpositionen, wohl wichtigstes Stück ist das weltweit bekannte Doppelporträt von Jacob und Wilhelm Grimm, eine Zeichnung ihres Bruders Ludwig Emil aus dem Jahre 1843; u. a. befindet sich in Hanau das umfangreichste Konvolut an Zeichnungen Ludwig Emil Grimms weltweit, die Modelle des Nationaldenkmals


  • kontinuierlicher Zukauf bzw. Zustiftung von Grimm-Exponaten (etwa durch die Märtesweinvereinigung: Ankauf eines Skizzenbüchleins von Ludwig Emil Grimm) und rd. 900 Grimm-Büchern (in der landeskundlichen Abteilung der Stadtbibliothek),

  • Zahlreiche Ausstellungen und Symposien zum Thema unter anderem der Stadt Hanau, des Hanauer Geschichtsvereins im Schloss Philippsruhe, des Hanauer Kulturvereins im Altstädter Rathaus, große Jubiläumsschau im Neustädter Rathaus 1985/1986, zum Jubiläum 30 Jahre Märchenstraße in 2005 zusammen mit dem Brüder-Grimm- Museum Kassel und im Oktober 2005 Wanderschau „Die Grimms in Berlin“ mit Begleitprogramm im Neustädter Rathaus,

  • Hanauer Poststempel und Einsatz für Briefmarke mit Brüdern Grimm,

  • Hanau als Ausgangspunkt der Deutschen Märchenstraße (seit 1975),

  • Hanau ist Gründungsmitglied der AG Deutsche Märchenstraße, arbeitet im Arbeitskreis der Grimm-Städte, ist Mitglied in der Brüder-Grimm-Gesellschaft etc.

  • Vergabe des renommierten Brüder Grimm-Preises für Literatur (seit 1983),

  • Brüder-Grimm-Märchenfestspiele seit 1985 überregional und bundesweit erfolgreich mit Auslandsgastspiel in Japan, Millionste Besucherin 2006),


  • Zahlreiche Aktionen bürgerschaftliches Engagements durch Brüder-Grimm-Verein (etwa Vertretung auf dem Hessentag, auf Messen und Tagungen), Hanauer Verlage (Herausgabe von Grimm- und Märchenliteratur) etc.,


  • Brüder Grimm-Schule, -Straße, -Apotheke, -Torte, -Sekt, -Stollen –Taler,

  • das Nationaldenkmal samt Neustädter Rathaus steht als originalgetreue Replik im Glücks-Königreich auf der japanischen Insel Hokkaido,
Grimm-Graffiti
Auch im Straßenraum unübersehbar: Grimm-Grafitti an der Nordbahnhof-Unterführung


  • Hanau war 2004 im Rahmen der Innenstadtoffensive Hessen „Ab in die Mitte“ Landessieger und stellte das Thema Grimm in einem breitgefächerten Programm mit Vorträgen Aktionen etc. vor,

  • seit Mai 2005 wird in Hanau intensiv und konkret über ein Brüder-Grimm-Kulturzentrum in der Bürgerschaft diskutiert, Einberufung einer Expertenkommisson 2006, Ausschreibung einer Konzept- und Machbarkeitsstudie im März 2007, Auftragsvergabe November 2007, Vorlage im Juni 2008,

  • im Juni 2005 einstimmiges Votum des Magistrats, im Juli 2005 einstimmiges Votum der Stadtverordnetenversammlung, einen Antrag in Wiesbaden auf Zusatzbezeichnung „Brüder-Grimm-Stadt“ für Hanau zu stellen, Verleihung der Zusatzbezeichnung durch den Hessischen Minister des Inneren und für Sport im Mai 2006,

  • Zuteilung des Markenrechts an der Bezeichnung „Brüder Grimm-Stadt“ durch das EU-Harmonisierungsamt Alicante (März 2006)

Ungewöhnlicher Blick auf das Denkmal
Ungewöhnlicher Blick auf das Denkmal
  • Größter Weihnachtskalender Hessens am Neustädter Rathaus mit Märchen-motiven von Jörg Eyfferth,

  • Bürgerfest zum Thema „Hanau und die Brüder Grimm“ mit vielfältigen Aktionen, Ausstellung und Bildkatalog (September 2007),

  • Neues corporate design mit Grimm-Logo (2008),

  • Auflage des Hanauer Stadtmagazins „Grimms“ (2008),

  • Aufnahme des Brüder-Grimm-Kulturzentrums als Pflichtaufgabe in das europaweite Ausschreibungsverfahren „Wettbewerblicher Dialog“ zur Gestaltung der Hanauer innenstadt (2009),

  • 25. Brüder-Grimm-Märchenfestspiele im Amphitheater mit Begleitausstellung „Italienische Märchen“ des Brüder-Grimm-Museums Kassel (2009),

  • Gestaltung eines Heißluftballons „Brüder-Grimm-Stadt“ (2009),

  • Initiierung der Brüder-Grimm-Berufsakademie gGmbH als Teil der Staatlichen Zeichenakademie (2009),


  • Eintritt in die Angebotsphase des Wettbewerblichen Dialogs mit den beiden Bietern 3W/ING und HBB (2009),

  • Vortrag von Prof. Dr. Heiner Boehncke zum 150. Todestag Wilhelm Grimms am 16.12.2009 im Schloss Philippsruhe,

  • Zum 225. Geburtstag Jacob Grimms: Wanderausstellung „Märchenschloss und Zauberwald“ der Brüder-Grimm-Gesellschaft e.V. im Neustädter Rathausfoyer, ergänzt um Hanauer Beigaben (Januar 2010).

©2010 Stadt Hanau  Büro des Oberbürgermeisters Stand: 08.01.2010 09:30    Zurück Zum Seitenanfang