Führung durch Steinheim

LERNEN SIE HANAU KENNEN!
Vorab ein wichtiger Hinweis: Eintrittspreise für Museumsbesuche sind bei der Stadtführerpauschale NICHT enthalten!
Treffpunkt nach Absprache

Kardinal-Volk-Platz
Indaginehaus
Harmoniestraße
Haus Volk
Pressmauer
Marstall
Schloss Steinheim (auf Wunsch mit Turmbesteigung)
Schlossgarten
Gerichtslinde
Maintor
Platz des Friedens
Altes Rathaus
Kellereihof
Hofbrauhaus und Häfnergasse
Huttenhof
Museumsführung Steinheim

Entdecken Sie die Altstadt von Steinheim, "die Perle am Main". Sie werden durch die von Fachwerkhäusern geprägte Altstadt geführt und entdecken vielgestaltige Häuser, Mauern und Tore, sehenswerte Kirchen und das mächtige Schloss mit Turm als Aussichtsplatform. Das dortige Regionalmuseum für Vor- und Frühgeschichte präsentiert einzigartige Ausgrabungsschätze der alten Germanen und Römer sowie die Ortsgeschichte von Steinheim, seit 1974 Stadtteil von Hanau.
Folgende Stationen der Steinheimer Geschichte werden bei der Führung erlaufen: (Änderungen vorbehalten)

Kardinal-Volk-Platz Nach Oben

Kardinal-Volk-Platz
Kardinal-Volk-Platz

Platz des ehemaligen Obertores als Teil der mittelalterlichen Stadtbefestigung von Steinheim, zwischen 1811 und 1819 niedergelegt.
Geprägt von der Gedächtniskirche St. Johann Baptist mit Strahlenmadonna (um 1420) und Hutten-Epitaph (um 1530).
Namensgebung in Erinnerung an den Steinheimer Ehrenbürger Hermann Kardinal Volk, Bischof von Mainz (Groß-Steinheim 1903 - Mainz 1988).

Indaginehaus Nach Oben

Das sogenannte Indaginehaus
Das sogenannte Indaginehaus

Wohnhaus des katholischen Geistlichen und Astrologen Johannes Rosenbach ("von Hain"), genannt Indagine (1467 ? - Steinheim 27.3.1537).
Schrieb Werke über Astrologie, Handlesekunst, Physiognomie und Steinheimer Lokalgeschichte. U.a. Hofastrologe des Kurfürsten Albrecht von Brandenburg, befreundet mit Matthias Grünewald.
Er förderte den Neubau des Chores der Gedächtniskirche Steinheim, stiftete die dortigen Chorstühle und 1507 die Wallfahrt zum heiligen Kreuz.

Harmoniestraße Nach Oben

Ehemalige Judengasse von Steinheim (Judenprivileg von Kaiser Ludwig dem Bayern an Gottfried von Eppstein IV. aus dem Jahre 1335). Die Straße hat ihren Namen von der ehemaligen Gastwirtschaft "Harmonie".

Haus Volk Nach Oben

Nach der Dendrochronologie eines der ältesten Fachwerkgebäude Hessens (um 1395 erbaut).

Pressmauer Nach Oben

Teil der Steinheimer Pressmauer
Teil der Steinheimer Pressmauer
Teil der Altstadtbefestigung von Groß-Steinheim. Um 1320 nach Verleihung der Stadtrechte errichtet. Zeigt in sehr anschaulicher Weise den Aufbau der einstigen Wehranlage.

Marstall Nach Oben

Der Marstall von Schloss Steinheim
Der Marstall von Schloss Steinheim

1431 unter Erzbischof und Kurfürst Konrad von Daun errichtet. Fruchtspeicher und Stallgebäude für Pferde und Wagen des Schlosses Steinheim. Seit 1990 Ausstellungshalle und Bürgerhaus.

Schloss Steinheim (auf Wunsch mit Turmbesteigung) Nach Oben

Das Steinheimer Schloss mit seinem markanten Turm
Das Steinheimer Schloss mit seinem markanten Turm

Die Burg Steinheim wird erstmals 1222 urkundlich als Besitztum der Herren von Eppstein erwähnt. Nach der Sage soll eine Tochter Karls des Großen, Ida, das Schloss gegründet haben.
Ab 1425 Residenz des Erzbischofs und Kurfürsten von Mainz Konrad von Daun.
Heute Regionalmuseum für Vor-, Früh- und Ortsgeschichte. Unter anderem wird der "Hanauer Silberschatz", ein Fund mit silbernen römischen Denaren vom Salisberg gezeigt.

Schlossgarten Nach Oben

Garten des Steinheimer Schlosses. Mit Zolltürmchen und Kräutergarten.

Gerichtslinde Nach Oben

Mächtige Linde unterhalb des Maintors. Der Baum soll Inspiration für das Gedicht und Lied "Am Brunnen vor dem Tore, da steht ein Lindenbaum" gewesen sein.

Maintor Nach Oben

Teil der mittelalterlichen Stadtbefestigung, um 1320 errichtet. Einzig erhaltenes, restauriertes Stadttor.

Platz des Friedens Nach Oben

Der Friedensengel
Der Friedensengel

Mittelpunkt der Altstadt Steinheim, ehemals Marktplatz. Standort des mittelalterlichen Rathauses (1376 erstmals erwähnt, 1773 auf Abbruch verkauft). 1911 stiftete der jüdische Großkaufmann Louis Meyer-Gerngross aus Mannheim das Friedensdenkmal, geschaffen von Bildhauer Prof. Georg Busch. Stifter und Künstler wurden zur Errichtung zu den ersten Ehrenbürgern der Stadt Groß-Steinheim ernannt. Bei antijüdischen Ausschreitungen 1938 beschädigt, 1940 abgebaut und 1965 wieder eingeweiht.

Altes Rathaus Nach Oben

Hans-Sachs-Straße Nr. 8. Nachfolgebau des ältesten, 1777 auf Abbruch verkauften Rathauses auf dem Platz des Friedens.

Kellereihof Nach Oben

Eines der ältesten Gebäude des mittelalterlichen Steinheims,
steht direkt an der Stadtmauer, dem Main zugewandt. Wohl bereits im 14. Jahrhundert erbaut. Interessante Balkenkonstruktion, rd. 40 Meter lang, vier oberirdische Geschosse, darunter teilweise übereinander liegende Kellergewölbe.

Hofbrauhaus und Häfnergasse Nach Oben

Eingang zum Hofbrauhaus
Eingang zum Hofbrauhaus

Ehemaliges Handwerkerviertel der Steinheimer Altstadt. In der Häfnergasse hatten Töpfer ihre Werkstätten. Das Hofbrauhaus ist eines der ältesten Gaststätten Steinheims. Hier wohnte u.a. Ferdinand Graf von Zeppelin, als er 1866 als württembergischer Rittmeister auf einem Patrouillenritt Unterkunft suchte.

Huttenhof Nach Oben

Amtssitz Frowin von Huttens, ein Vetter Ulrichs von Hutten, war Amtmann in Steinheim (1507-1511), kurmainzischer Hofmarschall und kaiserlicher Rat. 1519 Berater Albrecht von Brandenburgs. Renaissance-Epitaph für den 1529 verstorbenen und seine zweite Frau Kunigunde in der Gedächtniskirche.
Der Komplex, im 19. Jahrhundert Zigarrenfabrik, wurde 1987 restauriert.

Museumsführung Steinheim Nach Oben

Steinheim Turm
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Hinweis: Eintrittspreise für Museumsbesuche sind bei der Stadtführerpauschale NICHT enthalten!
Regionale Vor- und Frühgeschichte, Ortsgeschichte

Museumsführung Steinheim