Hanau Wirtschaftsförderung GmbH
Willkommen auf den Seiten der Hanau Wirtschaftsförderung GmbH
Seit dem 1. Januar 2010 wird die Wirtschaftsförderung als GmbH geführt. Die Gesellschaftsanteile werden zu 100 Prozent von der Beteiligungsholding Hanau GmbH gehalten. Mit dieser strategischen Neuausrichtung will die Stadt Hanau die Handlungs- und Gestaltungsspielräume der bisher als Stabsstelle geführten Wirtschaftsförderung erweitern.
Durch die Einbeziehung weiterer Akteure, wie Industrie- und Handelskammer, Kreishandwerkerschaft, aber auch Finanzdienstleistern und Verbänden, wird eine breite Akzeptanz und ein regelmäßiger Austausch geschaffen werden. Die Hanau Wirtschaftsförderung GmbH (HWG) soll den Wirtschafts- und Logistikstandort Hanau voranbringen, in dem sie sowohl ansässige Unternehmen unterstützt als auch Existenzgründungen und Neuansiedlungen gewerblicher Unternehmen fördert.
Leistungsfähige Wirtschaftsförderung aus einem Guss
„Unternehmensnähe und Netzwerken von großer Bedeutung“
„Die Wirtschaftskraft Hanaus entscheidet, ob die Stadt ihre sozialen und kulturellen Aufgaben als Oberzentrum erfüllen kann. Denn nur sie kann Arbeitsplätze schaffen und die benötigten Steuereinnahmen für die Stadt generieren“ so Wirtschaftsdezernent Dr. Ralf-Rainer Piesold. In dieser Hinsicht, seien sich alle Fraktionen der Hanauer Viererkoalition einig. Deshalb habe man unter seiner Leitung zum ersten Mal in Hanaus Geschichte eine leistungsfähige Wirtschaftsförderung aus einem Guss geschaffen.
Diese verfolgt das Ziel der nachhaltigen Stärkung des Wirtschaftsstandortes, indem sie sowohl ansässige Firmen unterstützt, als auch Existenzgründungen und Neuansiedlungen gewerblicher Unternehmen fördert. Hierzu gehört auch die Verbesserung der Rahmenbedingungen und der Zusammenarbeit zwischen städtischen Ämtern und Unternehmen, wobei die Wirtschaftsförderung zentrale Schaltstelle ist. „Der regelmäßig erhobene Gewerbemonitor zeigt, dass die Firmen die Arbeit der Wirtschaftsförderung zunehmend gut beurteilen“, berichtet der Stadtrat. Mit häufigen Firmenbesuchen in Hanauer Unternehmen, vom kleinen Gewerbetreibenden bis zum internationalen Konzern, werde der direkte Kontakt zu den Verantwortlichen am Standort gesucht. „Dies war früher nicht üblich, wird von den Hanauer Unternehmen sehr begrüßt und fördert die Zusammenarbeit und das Verständnis füreinander“, so Piesold. Im Gegensatz zu seinen Vorgängern, halte er den persönlichen Austausch mit den Hanauer Unternehmen für eine seiner zentralen Aufgaben als Wirtschaftsdezernent.
Bei der Neuansiedlung von Betrieben und damit der Schaffung von Arbeitsplätzen kann Hanau in den vergangenen Jahren eine erfreuliche Entwicklung verzeichnen. Als Beispiele verweist Piesold auf die Verlegung von Evonik/Degussa von Frankfurt nach Hanau mit rund 800 Arbeitsplätzen, die Ansiedlung der Fuldaer Firma R+S auf dem Gelände der ehemaligen Hutier Kaserne mit circa 260 Mitarbeitern sowie der Erweiterung der Firmen Model Kramp und Heraeus.
„Die zukünftige Ansiedlung eines Fraunhofer Institutes für die Entwicklung von Substitutionswerkstoffen ist ein weiteres Beispiel für die hervorragende Zusammenarbeit der Unternehmen am Standort Hanau mit der Wirtschaftsförderung“, so Piesold.
Weiterhin arbeitete die Wirtschaftsförderung eng mit der Bundesanstalt für Immobilienmanagement (BImA) und dem Konversionsbeauftragten der Stadt Hanau bei der gewerblichen Vermarktung der Konversionsflächen zusammen, die auf Grund der guten Kooperation und engen Zusammenarbeit mit den städtischen Ämtern zügig voranschreite.
