Existenzgründung

Gründer aus Marburg, Fulda, Südhessen und dem Rhein-Main-Gebiet im Finale des Hessischen Gründerpreises

4 von 9 der jungen Unternehmen in der Endrunde aus dem Gastronomiebereich / 226 Arbeitsplätze durch Finalisten geschaffen, 1068 insgesamt im Wettbewerb

Real Madrid ist nicht unter den neun Finalisten beim Hessischen Gründerpreis. Aber der spanische Fußballclub spielte im Halbfinale, das am Mittwoch (20. September) in Darmstadt stattgefunden hat, dennoch eine Rolle. Dort stellten sich die 36 Halbfinalisten mit fünfminütigen Präsentationen der 17-köpfigen Jury vor. So auch Benjamin Bruder aus Frankfurt, dessen Fußball-Tracker zur Messung der Spielerperformance im Training und Spiel demnächst wohl auch in Spanien getestet werden wird. Bruder und die anderen acht Finalisten wurden aus einem Feld von 94 Bewerbern ausgesucht.
In diesem Jahr dominieren Gründer aus dem kulinarischen Bereich den Wettbewerb. Dazu zählen Andreas H. Vick aus Bensheim-Auerbach, der mit Fleischeslust – die Metzgerei & Feinkosteria neben gehobener Metzgerei auch Feinkost und Eventgastronomie bietet. Aus der Partnerstadt des Hessischen Gründerpreises Darmstadt kommt Florian Klima, dessen vertical cloud solutions Personalorganisationssoftware für die Gastronomie programmiert. Jan Dinter bietet mit Celebrate Streetfood Catering & Event aus Frankfurt Streetfood-Catering an, während Mario-Sebastian Fertig von der HOWA Management GmbH aus Fulda mehrere Restaurants betreibt und im Erlebnis- und Event-Catering aktiv ist.
Die einzige Frau, die es in das Finale geschafft hat, ist Sabine Eller aus Darmstadt. Mit ihrem Unternehmen sterbenleben bietet sie nicht nur Bestattungen, sondern auch Beratung am Lebensende und Trauerbegleitung. In einem ganz anderen Bereich ist das Gründerteam um Tom Plümmer mit dem dritten Darmstädter Unternehmen Wingcopter tätig. Mit ihren Industriedrohnen sollen künftig Blutkonserven schneller transportiert werden. Simon Schmidt und sein Vater haben in Gründau OPTOcomm gegründet, die mit ihrer Mess- und Schienentechnik beispielsweise die Instandhaltung von Bahnschienen optimieren. Jens Jesberg schließlich betreibt in Marburg ein ganz altes Handwerk: die Autosattlerei für Oldtimer.
Der Hessische Gründerpreis zeigt erneut die Bedeutung, die Neugründungen für die Wirtschaft haben. 94 Gründerinnen und Gründer hatten sich bis zum Fristende (21. August) beworben, nur knapp unter dem Allzeitrekord von 97 Bewerbungen (2013). Insgesamt 1068 Arbeitsplätze haben die jungen Unternehmen geschaffenen. Davon waren 372 Vollzeitstellen, 115 Menschen arbeiten in Teilzeit und 170 werden als Aushilfe oder im Minijob beschäftigt. Auch 15 Auszubildende lernen bei den jungen Unternehmen einen Beruf. Und schließlich arbeiten auch 396 Freiberufler für die 94 Bewerber. Die neun Finalisten beschäftigen 226 Menschen und stehen damit für knapp ein Fünftel aller geschaffenen Arbeitsplätze.

Hessische Gründertage und Gründerpreis
Hessische Gründerpreis wird in den drei Kategorien „Mutige Gründung“, „Geschaffene Arbeitsplätze“ und „Innovative Gründung“ verliehen, für jede dieser Kategorie wurden zwölf Unternehmen ausgewählt. Diese 36 Halbfinalisten traten vor einer großen Jury mit kurzen Präsentationen ihrer Geschäfte gegeneinander an. Je Kategorie erreichen drei das Finale am 1. November in Darmstadt. Der Hessische Gründerpreis wird seit 2003 verliehen, seit 2006 ist der „Initiativkreis Gründertage Hessen“ Veranstalter. Dort arbeiten Akteure der hessischen Gründungsförderung mit. Ziel der Gründertage ist Information über das Thema, damit mehr Menschen sich erfolgreich eine selbstständige Existenz aufbauen. Auch dem Erfahrungsaustausch und der Netzwerkpflege unter Experten der Gründungsförderung dienen die Gründertage. Um einen Impuls für das regionale Gründungsklima zu geben finden sie jährlich in einer anderen hessischen Region statt. Im Rahmen der Gründertage gibt es auch eine Fachtagung für Gründungsförderer.

Die Hanau Wirtschaftsförderung GmbH unterstützt den Hessischen Gründerpreis und informiert hierzu regelmäßig.

www.gruendertage-hessen.de

Existenzgründung Nach Oben

Die Gründung eines eigenen Unternehmens bringt viele Chancen, aber auch neue Herausforderungen mit sich. Während des gesamten Gründungsprozesses tauchen unzählige Fragen auf, von der Erstellung eines Businessplans bis hin zu rechtlichen und finanziellen Aspekten. Gut, wenn man in einer solchen Situation weiß, wo man Rat bekommt.

In Hanau haben sich alle entscheidenden Akteure zusammengetan, um partnerschaftlich Gründerinnen und Gründer zu unterstützen.

Hierbei erfolgt der Erstkontakt für Handwerksbetriebe grundsätzlich über die Kreishandwerkerschaft Hanau, alle weiteren gewerblichen Gründer wenden sich bitte an die Industrie- und Handelskammer Hanau-Gelnhausen-Schlüchtern. Nach dieser Erstberatung werden die Gründer an kompetente Ansprechpartner weitervermittelt, die ganz konkret den jeweils nächsten Schritt individuell begleiten:

Grafik Existenzgruendung

Erstkontakt Kreishandwerkerschaft Hanau: Nach Oben

Carsten Hofmann
Kreishandwerkerschaft Hanau
Martin-Luther-King-Str. 1
63452 Hanau
Telefon: 06181/8091-27

hofmann@kh-hanau.de www.kh-hanau.de/handwerk-in-hanau-und-umgebung/existenzgruendung.html

Erstkontakt Industrie- und Handelskammer Hanau-Gelnhausen-Schlüchtern: Nach Oben

Geschäftsfeld Starthilfe und Unternehmensförderung
Herr Andreas Kunz
Am Pedro-Jung-Park 14
63450 Hanau
Telefon: (06181) 9290-8510
Telefax: (06181) 9290-8290

a.kunz@hanau.ihk.de www.hanau.ihk.de


Gerne steht Ihnen die Hanau Wirtschaftsförderung GmbH als Ansprechpartner zur Verfügung. Wir freuen uns auf Ihre Kontaktaufnahme.

Hanau Wirtschaftsförderung GmbH


Im Forum Existenzgründung Main-Kinzig (FEMK) haben sich die aufgeführten Partner zusammengefunden, um die heimischen Gründer und Gründerinnen beim "Unternehmen" zu unterstützen. Informationen hierzu finden Sie unter:

Forum Existenzgründung Main-Kinzig (FEMK)

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