Welche Veranstaltungen finden in Hanau statt?

Wilhelmsbader Sommernacht
18.05.2020 - 31.08.2020

Wochentag: täglich

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Veranstalter und Kontakt


Angesichts der aktuellen Lage, die sich ständig verändert, werden viele Veranstaltungen abgesagt – auch schon weiter im Voraus, weil die Planungssicherheit derzeit nicht gegeben ist. Eine tagesaktuelle Übersicht aller abgesagten Veranstaltungen finden Sie unter: corona.hanau.de
Kultoursommer komplett abgesagt (15.05.2020)

Die Hoffnung, den Hanauer Kultoursommer in diesem Sommer wenigstens in Teilen auszurichten, hat sich nicht erfüllt. Nach intensivem Studium der neuen Verordnungen und Richtlinien des Landes Hessen zu den Großveranstaltungen stellt Bernd Michel vom Veranstaltungsbüro der Stadt Hanau fest: „Die Vielzahl der Vorschriften macht eine Durchführung organisatorisch, aber vor allem wirtschaftlich unmöglich.“ Die Stadt hat sich deshalb nun dazu entschieden, sämtliche Veranstaltungen des Kultoursommers abzusagen, nachdem bereits am Mittwoch das große Abschlusswochenende mitsamt der Wilhelmsbader Sommernacht gestrichen worden war.
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Im Rahmen des diesjährigen Kultoursommers wären vom 10. bis 27. Juli wieder zahlreiche Künstlerinnen und Künstler unterschiedlicher Genres am Comoedienhaus sowie im Kurpark Wilhelmsbad aufgetreten. Darunter auch Stefan Gwildis. Sein Konzert – es ist das einzige im Rahmen des Kultoursommers, das von einem privaten Veranstalter organisiert wird – soll verschoben werden. Nach einem neuen Termin wird noch gesucht. Erworbene Karten für diese Veranstaltung behalten für den Ausweichtermin Gültigkeit und werden dementsprechend zunächst nicht zurückgenommen.
Für alle anderen Veranstaltungen des Kultoursommers gilt: Eintrittskarten können ab 2. Juni an jenen Vorverkaufsstellen, an denen sie gekauft worden sind, zurückgegeben werden. Alternativ bietet Frankfurt Ticket auch im Internet unter www.frankfurtticket.de eine Online-Rückabwicklung an – ebenfalls ab 2. Juni. Die Karten können dann bis einschließlich 31. August zurückgegeben werden. „Wir würden uns aber sehr darüber freuen, wenn der eine oder andere sein Ticket behalten würde. Die Gelder würden dann in den Etat für 2021 fließen – damit wir dann alle wieder gemeinsam die besonderen Momente unseres Kultoursommers genießen können“, appelliert Michel.

Auch Sommernacht und Weinfest fallen aus (13.05.2020)

OB stellt klar: „Feiern, wie wir sie kennen, werden mittelfristig nicht möglich sein“ (13.05.2020 14:50 Uhr)
"Feiern im privaten Umfeld sowie Feste und Veranstaltungen im öffentlichen Raum werden kurz- und mittelfristig nicht mehr so möglich sein, wie wir sie kennen." Mit diesen Worten hat Hanaus Oberbürgermeister Claus Kaminsky auf die jüngsten Verordnungen der Hessischen Landesregierung im Zusammenhang mit der Corona-Pandemie reagiert. Sofern in der Öffentlichkeit in den letzten Tagen der Eindruck entstanden sei, dass Feiern nach den jüngsten Lockerungen fast wieder wie zu Vor-Corona-Zeiten möglich sei, so sei dieser falsch. "Veranstaltungen sind – unabhängig von der Teilnehmerzahl – nur unter sehr strengen Auflagen erlaubt", stellt Kaminsky klar. So seien zum Beispiel Anwesenheitslisten zu führen, der Mindestabstand einzuhalten oder die Weitergabe von Gegenständen auszuschließen. "Eine große Geburtstagsfeier ist unter diesen Gegebenheiten – auch im privaten Rahmen – quasi nicht möglich", so der Oberbürgermeister. ... ...
Das Land Hessen hatte in der vergangenen Woche die Verhaltensregeln und Vorschriften für Zusammenkünfte jeder Art geregelt und zudem präzisiert, was unter jenen Großveranstaltungen zu verstehen ist, die nach einem Beschluss von Bundes- und Landesregierungen bis zum 31. August verboten bleiben. Als Maßgabe für diese Großveranstaltungen hat das Land Hessen eine Teilnehmerzahl von 100 Personen festgesetzt. Es sind zwar auch mehr Teilnehmer möglich – allerdings nur ausnahmsweise, nach Genehmigung durch die zuständige Behörde (Gesundheitsamt des Main-Kinzig-Kreises) sowie unter kontinuierlicher behördlicher Überwachung. "Da es weiterhin darum geht, die Ausbreitung des Virus zu verlangsamen, sind Großveranstaltungen mit mehreren hundert Teilnehmern derzeit auch nicht angebracht", sagt Kaminsky.
 
Die Stadt Hanau hat deshalb entschieden, dass weitere städtische Veranstaltungen abgesagt werden müssen. Betroffen sind unter anderem das Wilhelmsbader Wochenende mit der Sommernacht (24. bis 26. Juli) sowie das Hanauer Weinfest (13. bis 16. August). Vom Veranstalter bereits abgesagt wurde das Bundesäppelwoifest. Das Gartenfest in Wilhelmsbad wird nach eigenem Bekunden der Organisatorens nicht zu dem bisher bekannten Termin und in der bekannten Form stattfinden können. Doch auch andere Großveranstaltungen wie die Konzerte im Amphitheater seien für ihn nur schwer vorstellbar, so Kaminsky. "Die jeweiligen Veranstalter müssten sich entsprechende Genehmigungen beim Main-Kinzig-Kreis einholen und die Einhaltung sämtlicher Hygienevorschriften sicherstellen", stellt der Oberbürgermeister klar. Geprüft wird derzeit noch, welche Veranstaltungen des Kultoursommers (10. bis 26. Juli) möglicherweise stattfinden können.
 
Die Stadt Hanau hatte schon in den vergangenen Wochen mehrere Großveranstaltungen abgesagt: so unter anderem die Brüder Grimm Festspiele, das Hanauer Märchenfest, das Lamboyfest, das Bürgerfest oder die Feierlichkeiten zu 700 Jahre Steinheim.
 
"Uns ist sehr bewusst, dass sich die Menschen danach sehnen, etwas zu erleben, Musik zu hören, Theater zu genießen, Spaß zu haben", erläutert Kaminsky. Die Absagen, teilweise auch mit großem zeitlichen Vorlauf, seien aber notwendig. "Die Veranstalter brauchen Planungssicherheit – und niemand weiß, wie sich die Lage entwickeln wird und wann Großveranstaltungen wieder erlaubt sein werden", so der Oberbürgermeister. Die Absagen träfen dabei aber insbesondere Künstlerinnen und Künstler besonders hart. Kaminsky: "Wir prüfen derzeit intensiv, wie wir das zumindest ein stückweit kompensieren können."
 
Die Reihe "HanauDaheim Online-Festival", bei der derzeit verschiedene Konzerte live aus dem Comoedienhaus ins Internet übertragen werden, habe sich als voller Erfolg erwiesen. "Wir werden diese Idee ganz gewiss ausbauen und weitere kreative Konzepte entwickeln, die dem Wunsch nach Unterhaltung gerecht werden", so der Oberbürgermeister.

Brüder Grimm Festspiele, Hanauer Märchenfest sowie Lamboyfest fallen aus

Angesichts der aktuellen Lage, die sich ständig verändert, werden viele Veranstaltungen abgesagt – auch schon weiter im Voraus, weil die Planungssicherheit derzeit nicht gegeben ist. So hat die Stadt Hanau am 20. März entschieden, dass die Brüder Grimm Festspiele (15. Mai bis 27. Juli), das Hanauer Märchenfest (9. und 10. Mai) sowie das Lamboyfest (12. bis 14. Juni) in diesem Jahr ausfallen müssen. Am 8. April hat die Stadt Hanau zudem entschieden, dass alle städtischen Veranstaltungen bis zum 30. Juni vorsorglich abgesagt bzw. verschoben werden, dies betrifft unter anderem die Feierlichkeiten zu 700 Jahre Steinheim, inklusive des Altstadtfestes (20. bis 23. Juni), das Apfelweinfest und den Keramikmarkt im Schlossgarten (26. bis 28. Juni) sowie das Lindenau-Festival in Großauheim (26. bis 28. Juni). ...
Am 24. April hat die Stadt Hanau zudem beschlossen, dass das Bürgerfest (4. bis 6. September) in diesem Jahr ausfallen muss. Laut Beschluss von Bund und Ländern vom 15. April werden alle Großveranstaltungen bis zum 31. August verboten. In Hessen gilt 9. Mai, dass Veranstaltungen bis 100 Personen unter Wahrung der Abstands- und Hygieneregeln erlaubt sind –Veranstaltungen mit mehr als 100 Personen sind genehmigungspflichtig und unterliegen besonderen Regelungen. Deshalb wurden inzwischen auch der Hanauer Kultoursommer mit der Wilhelmsbader Sommernacht (10. bis 26. Juli) und das Weinfest (13. bis 16. August) abgesagt.