„Ein fast unbekanntes Verbrechen“ mit Franz Coy, Historiker Gelnhausen

„Gegen Antiziganismus und Vergessen!“ Internationale Wochen gegen Rassismus 2021
Internationale Wochen Gegen Den Rassismus
18.10.2021 - 18.10.2021

Wochentag: Montag

Uhrzeit: 19:00

kostenlos

barrierefrei

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Vom 24. März bis zum 29. März 1945 wurden Gefangene des KZ Katzbach/Adlerwerke auf einem Todesmarsch von Frankfurt nach Hünfeld getrieben. Die erschreckend hohe Zahl von mehr als 70 Toten bei etwa 350 Häftlingen ist das erschreckende Ergebnis des Todesmarschs. 1.616 Zwangsarbeiter aus 7 Nationen (etwa überwiegend Polen, aus dem Warschauer Aufstand) waren in den Adlerwerken gefangen, bewacht von SS- Mannschaften des Stammlagers KZ Natzweiler und Wachmannschaften der Adlerwerke. Sie wurden aus den KZ Auschwitz, KZ Buchenwald, KZ Dachau und KZ Sandhofen deportiert. Nach Todesmärschen und Reichsbahntransporten im März 1945 über die KZs Buchenwald und Flossenbürg nach Dachau und Bergen-Belsen. Etwas 50 Gefangene überlebten das KZ-Katzbach. Es jährt sich zum 76. Male der Tag des Todesmarsches der Gefangenen des KZ-Katzbach/Adlerwerke durch den Main-Kinzig-Kreis. Es ist eines der letzten großen Verbrechen der Diktatur der Nationalsozialisten im Raum östlich von Frankfurt.

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