Gespräch mit Edith Erbrich, als Kind Gefangene im KZ-Theresienstadt

Internationale Wochen Gegen Den Rassismus
07.12.2021 - 07.12.2021

Wochentag: Dienstag

Uhrzeit: 19:00

kostenlos

barrierefrei

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Edith Erbrich wurde am 14. Februar 1945 als Siebenjährige mit ihrem jüdischen Vater und ihrer Schwester nach Theresienstadt deportiert. Sie erinnert sich an die ehemalige Großmarkthalle von der aus die Züge ins KZ abfuhren, wie sie in den letzten Transport einsteigen musste. Sie dachte an ihre Verzweiflung, die Mutter zurücklassen zu müssen, die Mann und Kinder freiwillig begleiten wollte, aber als Christin nicht auf der Liste der Nazis stand. Nach ihren Gefühlen bei ihrer Befreiung befragt, antwortet Edith Erbrich, es habe lang gedauert, bis sie realisierte, was Befreiung für sie bedeutete, so tief war der Schrecken in ihr verankert. Noch heute verbringt sie schlaflose Nächte mit den Gedanken, die sie nicht loslassen, an diese furchtbare Zeit. Die Vorsitzende des Studienkreises Deutscher Widerstand, Frau Gudrun Schmidt wird mit Edith Erbrich ein Gespräch führen. Im Anschluss sind Fragen und Diskussion gewünscht.

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