wurde in München geboren, wo er früh Geigen- und Klavierunterricht erhielt. Er bildete sich im zeitgenössischen wie im klassischen Tanz aus und arbeitete als Sprecher, unter anderem für den Bayerischen Rundfunk. 2005 gewann er den Deutschen Hörbuchpreis. Er studierte Musiktheaterregie an der Hochschule für Musik Hanns Eisler in Berlin, wo er mit RegisseurInnen wie Stefan Herheim, Andrea Moses und Barrie Kosky in Kontakt kam. Noch während des Studiums assistierte er Sasha Waltz an der Staatsoper Berlin. Weitere Stationen führten ihn zu den Salzburger Festspielen, wo er mit Jürgen Flimm und Dieter Dorn arbeitete, sowie an die Komische Oper Berlin, an der er bis heute regelmäßig als Spielleiter tätig ist.
Parallel dazu musiziert er als Geiger mit renommierten Barockensembles wie La Banda, der lautten compagney Berlin und Concerto Köln.
2025 wurde er für seine Inszenierung von MÄRCHEN IM GRAND HÓTEL am Mainfranken Theater Würzburg mit dem Operettenfrosch des Bayerischen Rundfunks ausgezeichnet, seine Inszenierung von DIE BREMER STADTMUSIKANTEN wurde als beste Produktion für den Deutschen Musicalpreis nominiert. Mit großer positiver Resonanz inszenierte Tristan zuvor Humperdincks Hänsel und Gretel am Landestheater Schleswig-Holstein (2022) und Lehárs Die lustige Witwe am Mainfranken Theater Würzburg (2023).
In der Spielzeit 2025/2026 inszeniert Tristan Braun IM WEISSEN RÖSSL am Mainfranken Theater Würzburg und TISCHLEIN, DECK DICH! bei den Brüder Grimm Festspiele Hanau.