Jojo ist 16 Jahre alt, hat Mist gebaut und muss zur Strafe Sozialstunden im Altersheim leisten. Widerwillig übernimmt er die Aufgabe, das Zimmer eines alten Mannes zu streichen. Doch der wortkarge Bewohner, ein ehemaliger Boxer namens Leo, macht es ihm nicht leicht. Nach und nach entwickelt sich zwischen den beiden eine ungewöhnliche Freundschaft. Zwei Menschen, die auf den ersten Blick nichts gemeinsam haben, entdecken gegenseitig Verständnis, Respekt und den Mut, ihr Leben selbst in die Hand zu nehmen.
Lutz Hübners mehrfach ausgezeichnetes Stück erzählt mit Leichtigkeit und Tiefgang von Mut, Neuanfang und dem Glauben daran, dass man nie zu alt – oder zu jung – ist, um etwas zu verändern.
"Junge Talente" ist eine besondere Reihe der Brüder Grimm Festspiele. Hier werden junge Theaterschaffende in ihren ersten Berufsjahren gezielt gefördert und erhalten die Möglichkeit, sich in der Wallonischen Ruine einem großen Theaterpublikum zu präsentieren.
Spieldauer1 Stunde 15 Minuten (es gibt keine Pause)*
| Jojo | Julian Karow |
| Leo | Wolff von Lindenau |
| Autor | Lutz Hübner |
| Regie | Simon Jensen |
| Dramaturgie | Prof. Dr. Jeroen Coppens |
| Bühnenbild | Josephine Kraemer |
| Leitung Kostümbild | Anke Küper & Kerstin Laackmann |
| Leitung Maskenbild | Wiebke Quenzel |
| Requisite | Barbara Müller |
| Regieassistenz / Inspizienz | Claudia Brunnert |
| Kostümbildassistenz | Anna Frauendorf |
| Technische Leitung | Jan Langebartels |
| Verlag | Hartmann & Stauffacher |

"Julia Karow überzeugt in der Rolle als respektloser Heranwachsender. Dem charismatischen Wolf von Lindenau nimmt man den alten, aber immer noch kernigen Boxer ab. Hinzu kommt der Überraschungsauftritt von Claudia Brunnert als schroffe Pflegerin, die am Ende des Stückes doch noch Herz zeigt.“
Hanauer Anzeiger, 27. Juni 2026

„Dank der slapstickhaften Komik, der wie Boxrunden rhythmisierten Szenen und der spielfreudigen Darsteller ist daraus eine sommerleichte Komödie geworden. Sie changiert zwischen Humor und ernsten Themen.“
Fuldaer Zeitung, 29. Juni 2026

„Der junge schwedisch-deutsche Regisseur Simon Jensen macht einen rasanten Abend von 75 Minuten ohne Pause daraus (…), das in den Ferien (…) auch als Jugendtheater funktioniert.“
Frankfurter Allgemeine Zeitung, 26. Juni 2026

„Die Zusatzes erleben eine kurzweilige Generationen-Geschichte voller schlagfertiger Dialoge und clownesker Szenen. Und Hut ab vor der Spielfreude der Akteure.“
Hanauer Anzeiger, 27. Juni 2026