Wirtschaft

Die Brüder-Grimm-Stadt ist ebenso Industrie- wie Dienstleistungszentrum, Hightech und Tradition gehen hier Hand in Hand. Die Lage in der dynamischen Wirtschaftsregion Rhein-Main, die nahezu perfekte Verkehrsanbindung und die exzellente Infrastruktur sowie einzigartige Entwicklungschancen dank Konversionsflächen sprechen für Hanau. In diesem produktiven Umfeld vom Technologie- und Gründerzentrum bis zum Traditionsunternehmen Heraeus florieren Unternehmen aller Branchen und Größen – unterstützt von der Wirtschaftsförderung Hanau GmbH.
Auch bei der Suche nach gewerblichen Grundstücken, Immobilien oder Ladenflächen sind wir gern behilflich, den richtigen Standort für Ihr Unternehmen zu finden. Wir können Ihnen attraktive Flächen und Objekte in Hanau anbieten.

Brüder-Grimm-Stadt Hanau: Visionär - Mutig - Innovativ

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Zukünftig große Chancen im Dienstleistungssektor
Stadt unterstützt Fraunhofer Institut mit Raumangebot
Wirtschaftsminister Posch sichert Unterstützung zu
Hanauer Wirtschaft in Bild und Ton
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Zukünftig große Chancen im Dienstleistungssektor

Alexander Noblé (links) und Stadtrat Dr. Ralf-Rainer Piesold im Gespräch.
Alexander Noblé und Stadtrat Dr. Ralf-Rainer Piesold im Gespräch.

Wirtschaftsdezernent zum Erfahrungsaustausch in der Hanauer Arbeitsagentur
Über die Arbeitsmarktentwicklung im Bezirk der Hauptagentur Hanau mit einer „erfreulich tiefen Erwerbslosenquote von 5,7 Prozent“ im November informierte sich Wirtschaftsdezernent Dr. Ralf-Rainer Piesold bei einem Treffen mit dem Leiter der Agentur für Arbeit, Alexander Noblé. „Die 4,5-prozentige Steigerung bei den sozialversicherungspflichtigen Arbeitsplätze in den vergangenen 15 Monaten ist die höchste seit den 70er Jahren“, betonte Dr. Piesold. Das entspricht einem Zuwachs von ca. 2000 auf nunmehr rund 44.000 Arbeitsplätze.
Der städtebauliche Schub auf den Konversionsflächen und in der Innenstadt birgt nach Ansicht Alexander Noblés ein weiteres großes Potenzial an Arbeitsplätzen im Dienstleistungssektor. „Hier gibt es tatsächlich einen Nachholbedarf“, bestätigte Dr. Piesold. „Und dem können wir abhelfen, wenn in den nächsten drei Jahren im Fachmarktzentrum Kinzigbogen und im Einkaufszentrum auf dem Freiheitsplatz hunderte neuer Arbeitsplätze geschaffen werden.“
Sorgen bereitet dem Wirtschaftsdezernenten und dem Leiter der Arbeitsagentur der Fachkräftemangel, der nach Einschätzung Noblés ab 2015 noch stärker wird, „wenn der Zustrom an jungen Leuten in Ausbildung und Beruf nachlässt. Noch zehren wir von den Umständen, die sich durch die Bundeswehrreform und die starken G8-Jahrgänge ergeben. Doch dieser Effekt entfällt in wenigen Jahren.“
Fachkräfte in die Brüder-Grimm-Stadt zu ziehen, sieht Dr. Piesold deshalb als eine der „großen arbeitsmarktpolitischen Herausforderungen“ an. Und das bedeute, „dass wir Voraussetzungen schaffen müssen, dass Menschen gerne in Hanau leben und arbeiten wollen – mit attraktivem Wohnraum und einer Infrastruktur, in der sich Beruf und Familie und Beruf und Pflege gut vereinbaren lassen.“
Hanau sei in der Hinsicht offensichtlich auf einem guten Weg. Das misst der Wirtschaftsdezernent beispielsweise daran, dass die Zahl der Einwohnerinnen und Einwohner mit Hauptwohnsitz in der Brüder-Grimm-Stadt von Januar 2010 bis Oktober 2011 um 1354 auf nunmehr 89.302 gestiegen ist.

Stadt unterstützt Fraunhofer Institut mit Raumangebot

Sehr positiv verlief das Arbeitsgespräch zur Ansiedlung des Fraunhofer Instituts im Hanauer Rathaus.
Sehr positiv verlief das Arbeitsgespräch zur Ansiedlung des Fraunhofer Instituts. "Hanau ist ein idealer Standort", sind sich Wirtschaftsdezernent Dr. Ralf-Rainer Piesold, Oberbürgermeister Claus Kaminsky und Professor Dr. Gerhard Sextl, Institutsleiter des Fraunhofer Institut für Silicatforschung ISC in Würzburg, (von links) einig.

Arbeitstreffen im Rathaus mit Institutsleiter Professor Sextl
Bei einem Arbeitstreffen im Hanauer Rathaus mit dem Institutsleiter des Fraunhofer Institut für Silicatforschung ISC in Würzburg, Professor Dr. Gerhard Sextl, bekundeten Oberbürgermeister Claus Kaminsky und Wirtschaftsdezernent Dr. Ralf-Rainer Piesold erneut unbedingte Unterstützung der Stadt Hanau bei der Ansiedlung eines Forschungsinstituts. Für den kurzfristigen Start in Hanau, versprachen die beiden Dezernenten, würde die Stadt Büroräume im Technologie- und Gründerzentrum Hanau (TGZ) zur Verfügung stellen. Ein idealer Ausgangspunkt für das geplante Fraunhofer Institut, da das TGZ sich in unmittelbarer Nachbarschaft zum Industriepark Wolfgang befindet.
"Im Industriepark Wolfgang, sind nicht nur viele der kooperierenden Unternehmen angesiedelt, sondern es existiert auch eine hervorragende Service- und Infrastruktur", bestätigte Professor Sextl und fügt hinzu: „Wir haben uns in der vergangenen Woche davon überzeugen können, dass es verfügbare Laborkapazitäten und Räumlichkeiten gibt, in denen wir sofort starten könnten.“ Das Angebot der Stadtspitze bezeichnete er als "sehr erfreulich" und "hochinteressant", da sich die angebotenen Räume in unmittelbarer Nähe befinden.
Unlängst hatte auch der stellvertretende hessischen Ministerpräsidenten Uwe Hahn zugesagt, sich bei der hessischen Landesregierung dafür einzusetzen, dass in Hanau ein Forschungsinstitut für Wertsstoff-Kreisläufe und Werkstoff-Substitution (WKS) etabliert wird. "Die Stadt Hanau mit ihren zahlreichen Unternehmen, die sich mit Materialforschung und Werkstofftechnologie befassen, ist mit Sicherheit ein idealer Standort ist", so der Hessische Minister der Justiz, für Integration und Europa beim Treffen im Februar.
Dieser Sichtweise schließt sich auch Professor Sextl vom Fraunhofer Institut an. Des Weiteren bestätigte Hahn in einem Schreiben an die Stadt, dass er zum Thema Anschubfinanzierung Gespräche mit der Ministerin für Wissenschaft und Kunst, Eva Kühne-Hörmann, geführt habe.
"Die Gründung und Ansiedlung eines Fraunhofer Institutes wäre ein wichtiger Standortvorteil für Forschung von hoher Qualität in Hessen. Für unsere Region würde dies die Sicherung bestehender und Schaffung neuer Arbeitsplätze zu Folge haben, sowie eine hohe Bedeutung für die generelle Kompetenzsicherung und Beherrschung von Zukunftstechnologien haben", sind sich der OB und Piesold einig.
"Wir als Stadt engagieren uns außerordentlich, um das Forschungsinstitut nach Hanau zu holen und haben heute einen weiteren Schritt getan. Jetzt ist die Landesregierung am Zug ihren Worten Taten folgen zu lassen!"

Wirtschaftsminister Posch sichert Unterstützung zu

„Fraunhofer-Institut wichtig für Hessen“
Staatsminister Dieter Posch vom Hessischen Ministerium für Wirtschaft, Verkehr und Landesentwicklung sichert der Stadt Hanau seine Unterstützung bei der Ansiedlung einer Fraunhofer-Projektgruppe zur Entwicklung von Substitutionswerkstoffen zu. Das geht aus seinem Antwortschreiben an Oberbürgermeister Claus Kaminsky und Wirtschaftsdezernent Dr. Ralf-Rainer Piesold hervor. Die beiden Dezernenten hatten Posch Anfang des Sommers schriftlich gebeten, sich für eine Anschubfinanzierung des Projekts stark zu machen.
„Ich darf Ihnen versichern, dass ich die Thematik als sehr wichtig ansehe und sich mein Haus dafür in der Landesregierung entsprechend einsetzt“, schreibt Posch. Der Minister wies allerdings darauf hin, dass die Entscheidung darüber von Staatsministerin Kühne-Hörmann vom Ministerium für Wissenschaft und Kunst getroffen werde. „Meiner Unterstützung innerhalb der Landesregierung können Sie gewiss sein“, schreibt Posch.
„Neben dem stellvertretenden hessischen Ministerpräsidenten Uwe Hahn hat uns nun bereits ein zweiter hochrangiger Vertreter der Landesregierung seine Unterstützung bei der Ansiedlung des Forschungsinstituts zugesagt. Wir hoffen, dass Frau Kühne-Hörmann sich den Ansichten ihrer Kollegen und den offensichtlichen Vorteilen, die die Ansiedlung eines Fraunhofer-Instituts in Hessen mit sich bringt, nicht weiter verschließt“, kommentierten Piesold und Kaminsky erfreut.

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