Kulturveranstaltungen 2026 auf den Hanauer Friedhöfen

Veranstaltungsreihe in 2025

Kultur Friedhof 2026

Kultur auf den Hanauer Friedhöfen startet ab März in die neue Saison
Hanau. Die beliebte Programm-Reihe „Kultur auf den Hanauer Friedhöfen“ startet ab dem 27.März in die neue Saison. Bereits seit 2021 verwandelt sich der Hanauer Hauptfriedhof im Rahmen des Programms immer wieder in einen Austragungsort für Kulturveranstaltungen.
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Zum Auftakt am Freitag, 27.März, findet ab 19 Uhr ein Konzert der Band Midwood Train statt, kommen Sie mit auf eine musikalische Reise durch Irland und Schottland. Genießen Sie gefühlvolle Balladen und die Stimmung mitreißender Pub-Songs.
Am Sonntag, 31 Mai, ab 11 Uhr liest der bekannte HR-Moderator Tim Frühling den Krimi  "totgegrillt". Der Krimi passend zur Eröffnung der Grillsaison. Wer steckt hinter den Morden auf der BBQ-Party von Leo Vossen? Ab Montag, den,8 Juni ist die Ausstellung Jaques Oerter in der Trauerhalle Steinheim Süd zu sehen. Der Grafiker und Maler präsentiert mit der Gemeinschaft Steinheimer Kunstschaffender eine spannende Auswahl seines Werks. Am Sonntag, 20 September, 11 Uhr findet das Konzert Quartett Boheme in der Trauerhalle Hanau Hauptfriedhof statt. Hier trifft Kammermusik trifft auf Gipsy-Swing, Jazz und Klezmer. Berühmte Klassiker neu interpretiert.

Die  Veranstaltungen finden, auch bei schlechtem Wetter, vor der Trauerhalle des Hanauer Hauptfriedhofs statt und sind kostenfrei zu besuchen. Eine Anmeldung ist nicht notwendig. Für die Organisation und Durchführung zeichnet der Eigenbetrieb Hanau Infrastruktur Service (HIS) verantwortlich.

„Unsere Friedhöfe sind mittlerweile etablierte öffentliche Räume für Kunst und Kultur. Es sind nicht nur Orte der Trauer und Stille, sondern werden durch ihre schönen Grünflächen und den alten Baumbestand immer mehr als Rückzugsorte und als Parkanlage wahrgenommen“ so Stadträtin Isabelle Hemsle

Alle Veranstaltungen 2025
Weitere Informationen zum Hauptfriedhof in Hanau
Erstegrabstaette der 1. Bestattung 1846 auf dem Hauptfriedhof Hanau
Die Friedhofsgeschichte hierzulande ist wechselvoll und etwa ab 500 nach Christus christlich geprägt. Durch Napoleons weltliches Reformdekret von 1804 folgte ein bedeutsamer Wandel hin zu einer Neugestaltung der „Gottesacker“ außerhalb der Stadt. Es entstanden statt bisheriger trister und unsystematisch wirkender Gräberfelder große Parkanlagen, die auch zum Flanieren einluden und nicht nur Trauer und Erinnerung dienten. In dieser Tradition ist der 14,2 Hektar große Hauptfriedhof in Hanau entstanden. Nachdem im Frühjahr 1845 ein großes Hochwasser erneut die ungünstige und auch gesundheitsgefährdende Lage der alten Friedhöfe (Französischer und Deutscher Friedhof) gezeigt hatte, wurde unter Oberbürgermeister Bernhard Eberhard an der Ehrensäule östlich Hanaus weit vor den Toren der Stadt ein neuer Hauptfriedhof angelegt mit teils sehr altem, üppigem Baumbestand. Er umfasste ursprünglich rund sechs Hektar. Die erste Bestattung erfolgte am 25. Juni 1846: Rebekka Happel, geboren am 8. September 1809 in Hanau, Ehefrau des Schuhmachermeisters Heinrich Happel, wurde zu Grabe getragen. Ihr Grabstein ist bis heute erhalten und bildet den Fixpunkt für eine Veranstaltungsreihe anlässlich des 175. Hauptfriedhof-Jubiläums. Von Juni bis November 2021 wird es Führungen, Lesungen, Konzerte und Gedenkveranstaltungen geben, die über die Geschichte, Gegenwart und Zukunft des Begräbnisortes, der zugleich eine bedeutende Grünanlage inmitten der Stadt ist, informieren werden.
Konzept Friedhofsgestaltung // Hanauer Friedhöfe: Grünflächen mit Kultur und Potenzial

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Der Hauptfriedhof im Winter
Jubiläum 175 Jahre Hauptfriedhof