Projektbeschreibung Familie

Willkommenspaket für neugeborene Kinder aus Hanau
Willkommenspaket
Willkommenspaket für neugeborene Kinder aus Hanau

Das Willkommenspaket erhalten alle in Hanau lebenden Eltern mit Neugeborenen zur Begrüßung. Es kann im Kinder- und Jugendbüro der Stadt Hanau abgeholt werden bzw. wird auch den Familien auf Wunsch nach Hause gebracht.
Der Inhalt der orangefarbenen Tasche mit den Märchenfiguren der Brüder-Grimm, besteht aus einem Babyhandtuch, einem Lätzchen, einem Grimm’schen Märchen-Bilderbuch, das der Deutsche Kinderschutzbund Ortsverband Hanau beisteuerte, und einem Gutschein der Stadtwerke Hanau für ein Schnupper-Babyschwimmen in einem der beiden Hanauer Schwimmbäder. Auch finden sich in der Tasche Broschüren der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung, ein Impfkalender, der Kinder- und Jugendstadtplan sowie ein kompakter Elternordner mit wichtigen Kontaktdaten und Informationen für junge Familien in Hanau.

Die Idee stammt aus dem Netzwerk Frühe Hilfen und fügt sich ein in den Strauß an Präventionsangeboten mit unseren Familienhebammen, Stadtteilmüttern und kostenfreien Elterncafés, um mit jungen Eltern aus Hanau in Kontakt zu kommen.

Weitere Informationen zum Willkommenspaket erhalten Sie bei der Stabsstelle Prävention oder im Kinder- und Jugendbüro der Stadt Hanau.
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Förderung von Frauen und ihren Familien in schwierigen Lebenslagen
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Die Beratung und Familienbildung von LICHTBLICK unterstützt und fördert Frauen und ihre Familien in schwierigen Lebenslagen. Es handelt sich hierbei um ein Begegnungs-, Beratungs- und Bildungsangebot, das in besonderer Weise Alltagskompetenzen und Eigenständigkeit stärkt und Integration fördert.

 
Das ehemalige Projekt „Kaffee- Klatsch“ hat sich seit 2003 besonders in zwei Arbeitsbereichen entwickelt:
  • Beratung in psychosozialen Krisen und familiären Notsituationen
  • Familienbildung, wie Elternschulungskurse unter dem Motto:
    „Erziehungskompetenzen fördern – Gewalt verhindern“.

Es werden u.a. Kochkurse, Kreativangebote und Gesprächskreise angeboten.
Ausgangspunkt aller Angebote sind psychosoziale Notsituationen der hilfesuchenden Frauen und Familien. Die Kurse und Veranstaltungen unterscheiden sich hierbei deutlich von eher mittelschichtorientierten Familienbildungsangeboten.
Unterstützen Sie die Arbeit von LICHTBLICK
LICHTBLICK ist u.a. eine Anlaufstelle für Frauen und Familien in psychosozialen Notsituationen und bietet Unterstützung, wenn diese beispielsweise von häuslicher Gewalt betroffen sind oder waren. Die vielschichtigen Probleme, die die Familien dieser Zielgruppe mitbringen, sind in der Regel nicht alleine in Gruppenveranstaltungen und Kursen zu lösen.


Die meisten der Ratsuchenden leiden unter Gewalterfahrungen, die sie kaum in Zusammenhang mit ihren restlichen Problemen sehen. So müssen sowohl das Beratungsangebot, wie auch die daraus entwickelten Hilfen und Angebote, klientenzentriert wie auch familienorientiert sein.

LICHTBLICK hat daher ein ganz spezielles Beratungsangebot eingerichtet, das offen für alle Kursteilnehmerinnen der Familienbildung von LICHTBLICK und hilfesuchenden Familien aus dem Stadtgebiet Hanau und dem Main- Kinzig- Kreis ist.

Die Familienbildung von LICHTBLICK ist ein Begegnungs- und Bildungsangebot, das in besonderer Weise Frauen und ihre Familien in schwierigen Lebenslagen unterstützt, ihre Alltagskompetenzen und ihre Eigenständigkeit stärkt, um damit eine Integration in die Gesellschaft zu ermöglichen. Seit der Entstehung des Projektes „Kaffee-Klatsch“ in 2003 hat sich der Arbeitsbereich von einem Offenen Treff für alleinstehende und von Armut betroffene Frauen zu einem integrativen Basisbildungsangebot entwickelt.

Im Vergleich zu den oftmals gesprächslastigen und eher der bildungsnahen Mittelschicht zugänglichen Familienbildungs- und Präventionskonzepten, setzt das Konzept von LICHTBLICK hier neue Maßstäbe. Die Familienbildung durchbricht mit ihren Angeboten das „Präventionsdilemma“, dass diejenigen, die die Unterstützung am nötigsten brauchen, oft am wenigsten erreicht werden.

Austausch, Kontakt und emotionale Entlastung stehen im Mittelpunkt der Bildungsangebote. Die Angebote für Frauen und deren Familien beziehen sich auf die ganz spezielle Form der Wahrnehmung dieser Familien und sind auf ihre Art zu lernen abgestimmt. Die Vermittlung theoretischen Wissens ist immer an praktische Übungen gekoppelt, um einen nachhaltigen Lerneffekt zu erzielen.

Durch den offenen Treff und ein Entspannungs- und Kreativangebot wird die Zielgruppe älterer und alleinstehender Frauen angesprochen. Durch Entspannungstechniken, wie „Progressive Muskelentspannung nach Jacobsen“, „Autogenes Training“ und eutonischen Übungen (Körperwahrnehmung), werden die Teilnehmerinnen in die Lage versetzt, ein neues entspanntes Körpergefühl zu erleben und von ihren alltäglichen Stresssituationen Abstand zu gewinnen.

Über Angebote, wie zum Beispiel das intuitive Malen (Ausdrucksmalen), in Kombination mit Tiefenentspannung werden kreative Kräfte freigesetzt, Ideen für Problemlösungsmöglichkeiten entwickelt, Fähigkeiten entdeckt und Wege zur Bildung eines neues Selbstwertgefühles eröffnet.

Familien sprechen wir mit dem Ziel an, ihre erzieherischen Kompetenzen zu fördern und zu unterstützen. Dies geschieht in Form einer Gesprächsgruppe für Alleinerziehende, einer pädagogisch angeleiteten Eltern- Kleinkindgruppe und Elternschulungskursen.

Unter dem Motto: „Erziehungskompetenzen fördern und Gewalt verhindern“ bietet die Familienbildung Elternkurse mit folgender Zielsetzung an: Elternwege zum gewaltfreien Umgang in Konfliktsituationen aufzuzeigen, Erziehungskompetenzen zu stärken, Erziehungsziele zu formulieren und den eigenen Erziehungsstil zu reflektieren. Unsere Elternschulungskurse sind an das Elternschulungsprogramm des Deutschen Kinderschutzbundes „Starke Eltern- Starke Kinder“ angelehnt.

Ergänzend zu den Schulungskursen werden Elternsprechstunden angeboten, um die familiären Probleme individuell zu bearbeiten und die Umsetzung des Gelernten im erzieherischen Alltag zu reflektieren.

Basisbildungsveranstaltungen wie etwa: „Gesund und preiswert Kochen“, Ernährungskurse, „Erste Hilfe“, „Auskommen mit niedrigem Einkommen“, „Fahrradfahren lernen“ und Sonderveranstaltungen wie „Patientenverfügung“ und „Hartz IV“ sind für beide Zielgruppen und für weitere Interessierte geöffnet.

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„HIPPY“ - interkulturelles Familienbildungsprogramm
Kinder Lobby
Mit dem Projekt „Hippy, interkulturelles Familienbildungsprogramm“ soll die frühe Förderung der 4- und 5-jährigen Kinder unterstützt werden. Das Programm wendet sich speziell an sozial benachteiligte Familien mit Kindern im Vorschulalter – vor allem an Migrantenfamilien – und führt sie an den Bildungsprozess heran.
 
Mit dem Projekt „Hippy, interkulturelles Familienbildungsprogramm“ soll die frühe Förderung der 4- und 5-jährigen Kinder unterstützt werden. Das Programm wendet sich speziell an sozial benachteiligte Familien mit Kindern im Vorschulalter – vor allem an Migrantenfamilien – und führt sie an den Bildungsprozess heran.
„Hippy“ ist die Abkürzung für „Home Instruction for Parents of Preschool Youngster“ und bedeutet - frei übersetzt - Hausbesuchsprogramm für Eltern mit Kindern im Vorschulalter. Mit Hippy soll die frühe Förderung der 4- und 5-jährigen Kinder unterstützt werden.

Das Programm wendet sich speziell an sozial benachteiligte Familien mit Kindern im Vorschulalter – vor allem an Migrantenfamilien – und führt sie an den Bildungsprozess heran.

Das besondere an dem Programm ist der Einsatz von Laienhelferinnen (überwiegend Mütter aus der Zielgruppe) die vorher von der Familien- und Jugendberatung ausgebildet werden, um mit den Familien zu arbeiten. Sie gehen regelmäßig zu Hausbesuchen in die Familien und leiten die am Programm beteiligten Eltern an

„Hippy“ fördert gezielt die kognitiven Fähigkeiten und die Feinmotorik von Kindern im Vorschulalter. Gleichzeitig soll mit dem Programm den beteiligten Eltern Kompetenzen und Wissen mit dem Ziel vermittelt werden, diese in die Lage zu versetzen, ihre Erziehungsaufgaben selbstbewusst und eigenverantwortlich wahrzunehmen. D. h. Eltern werden mit den nötigen „Werkzeugen“ ausgestattet, die es ihnen ermöglichen, sich am Bildungsprozess der Kinder aktiv zu beteiligen und ihre Kompetenzen zu fördern. Ein weiteres Ziel ist es, die Eltern zu Partnern der Bildungseinrichtungen zu machen und die Bildungschancen der Kinder deutlich zu verbessern.

Die Zielgruppe sind benachteiligte Familien mit Kindern im Vorschulalter.
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