Seniorenbeirat der Stadt Hanau

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Der Seniorenbeirat vertritt die Interessen der älteren Einwohnerinnen und Einwohner.
Er handelt unabhängig, parteipolitisch neutral und konfessionell nicht gebunden. Die Aufgaben des Seniorenbeirates sind insbesondere:
 
  • die Interessen der Senioren gegenüber dem Magistrat und der Stadtverordnetenversammlung wahrzunehmen
  • die städtischen Organe in Fragen, die Senioren in Hanau betreffen, durch Anregungen, Empfehlungen und Stellungnahmen zu informieren und zu beraten
  • die Stärkung des Rechts der älteren Menschen auf Selbstbestimmung, Fürsorge und ihre Integration in die Gesellschaft
  • Wahrung und Verbesserung der Lebensqualität von Senioren
  • Mitwirkung bei der Gestaltung der Seniorenpolitik der Stadt
  • Öffentlichkeitsarbeit einschließlich der Zusammenarbeit mit politischen Organisationen und Fachgremien sowie Vertretung in überregionalen Gremien (z.B. Landesseniorenbeirat)
  • Kontaktpflege zu den Senioreninitiativen in den einzelnen Ortsbezirken und Förderung des Erfahrungsaustausches
  • Beratung und Unterstützung des Seniorenbüros
Aufgaben und Projekte:
Arbeitsgruppe Mobilität & Sicherheit des Seniorenbeirates der Stadt Hanau startklar!

Der Seniorenbeirat der Stadt Hanau hat einen weiteren Arbeitskreis startklar, den Arbeitskreis Mobilität & Sicherheit. Andere Arbeitsgruppen beschäftigen sich mit den Themen Teilhabe, Wohnen im Alter und Vorbereitung auf den Ruhestand sowie Gesundheit und Pflege. Die Arbeitsgruppe Mobilität und Sicherheit wird von Herrn William Planz (Steinheim) geleitet. Mit dabei sind die Beiratsmitglieder Marianne Horst (Klein-Auheim) und Helmut Adam (Lamboy/ Tümpelgarten). Die Möglichkeit, so William Planz, sich außerhalb der eigenen vier Wände fortbewegen zu können, ist eine entscheidende Voraussetzung für Selbständigkeit und gesellschaftliche Partizipation. Die Frage, inwieweit diese Voraussetzung für Frauen und Männer im höheren Erwachsenenalter gegeben ist, steht im Mittelpunkt der Arbeitsgruppe Mobilität und Sicherheit des Seniorenbeirates der Stadt Hanau. Außerhalb der Wohnung werden älteren Menschen die Möglichkeiten der Fortbewegung noch zusätzlich durch vielfältige äußere Umstände erschwert. Das betrifft, sagt Marianne Horst, das Wohnumfeld, einige öffentliche Gebäude und Versorgungseinrichtungen , die häufig nicht barrierefrei zugänglich sind. Ähnliches gilt für die Verkehrsmittel und die Infrastruktur, so Horst weiter, die in vielen Fällen noch nicht funktional genug gestaltet ist oder ganz fehlt. Hinzu kommen die Geschwindigkeit und Komplexität des Verkehrsgeschehens , das Ältere beängstigen kann und die dann ihren Aktionsradius „freiwillig“ einschränken. Wir wollen uns, so Helmut Adam, u.a. mit bezahlbaren, eventuell sogar kostenfreien, Nahverkehrsangeboten beschäftigen. Wir nehmen alle Anbieter unter die Lupe - von den Taxendiensten über die Stadtbusse bis hin zur Deutschen Bahn. Wohnortnahe Dienstleistungen im Stadtteil zählen ebenso zur Lebensqualität alter und älterer Menschen, ergänzt William Planz. Behördenangelegenheiten, Postdienstleistungen und Geldangelegenheiten müssen im Stadtteil geregelt werden können. Terminvereinbarungen müssen mit dem Telefon möglich sein. Sichere Bürgersteige, die in den Abendstunden gut ausgeleuchtet sind und auf denen nicht geparkt wird, abgesenkte Bordsteinkanten, sind weitere Bausteine für eine gute Mobilität der Alten aber auch für Familien mit Kindern, sind sich alle einig. Wer Fragen zu der Arbeitsgruppe Mobilität & Sicherheit oder auch den anderen Arbeitsgruppen hat oder auch Anregungen geben will, der kann dies tun, und zwar über die Geschäftsstelle des Seniorenbeirates unter der Nummer 06181/295-514.

Protokoll der Sitzung im Mai
Arbeitsgruppe Teilhabe des Seniorenbeirates der Stadt Hanau gebildet!

Im März trafen sich die 16 Mitglieder des Hanauer Seniorenbeirates zu einer Klausurtagung in Großauheim. Mit Unterstützung einer Moderatorin, Frau Fleiner von der Seniorenberatung der Gemeinde Rodenbach, brachten sie eine Vielzahl von Themen hervor mit denen der Beirat sich nun in der nächsten Zeit beschäftigen will. Das politische Tagesgeschehen soll dabei jedoch nicht aus dem Auge verloren gehen. Am Ende des Tages wurden vier Arbeitsgruppen gebildet: Arbeitsgruppe Wohnen im Alter und Vorbereitung auf den Ruhestand, Arbeitsgruppe Gesundheit und Pflege, Arbeitsgruppe Mobilität und Sicherheit sowie die Arbeitsgruppe Teilhabe. Die Arbeitsgruppe Teilhabe hat sich nun gebildet. Sie wird von den Beiratsmitgliedern Klaus Patek (Mittelbuchen) und Doris Meutzner (Lamboy/ Tümpelgarten) geleitet. Außerdem sind mit dabei: Brigitte Reuling (Innenstadt) und Lothar Hain (Steinheim). Unter dem Begriff der Teilhabe oder Partizipation versteht der Seniorenbeirat der Stadt Hanau die aktive Beteiligung von Menschen am politischen, sozialen, ökonomischen und kulturellen Leben. Partizipation ist die Basis der Demokratie und Grundlage zur Entfaltung und Nutzung individueller Potenziale und Ressourcen. Partizipation im Sinne von Inklusion , so die beiden Verantwortlichen Patek und Meutzner, bedeutet die Chance auf Mitbestimmung und Mitgestaltung für alle Menschen ohne Ausnahme. Das Augenmerk des Seniorenbeirates der Stadt Hanau richtet sich nun auf die Teilhabemöglichkeiten gesundheitlich beeinträchtigter älterer und alter Menschen und Menschen mit geringen Alterseinkünften. Insofern will die Arbeitsgruppe , erläutert Brigitte Reuling, sich u.a. mit der Frage von Ermäßigungen bei Besuchen von Kino, Theater, ÖPNV, Museen, Taxi, Sportvereine n und - veranstaltungen, Schwimmbäder und Fitnesseinrichtungen und anderen Angeboten beschäftigen. Ziel der Bestrebungen ist es, einen Katalog zusammenzustellen. Abgerundet werden soll dieser Katalog mit einer Übersicht kostenfreier Freizeit- und anderer Angebote in den Stadteilen. Die Institutionen in den Stadtteilen sollen bei der Erarbeitung eingebunden werden. Diese und andere Informationen sollen im Laufe der Zeit zu einem „Wegweiser“ zusammengefasst und ausgebaut werden. Die Arbeitsgruppe, so Lothar Hain, legt großen Wert darauf, dass diese Informationen nicht nur älteren und alten Menschen dienlich sein sollen, sondern allen Generationen also auch Kinder n, Jugendlichen und Familien zugutekommen. Weitere Fragen, die im Laufe der Zeit in den Blick genommen werden sollen, sind Fragen nach öffentlich zugänglichen Toiletten, ausreichend Sitzgelegenheiten und der mobilen und stationären Nahversorgung alter und älterer Menschen und eben auch von Familien. Wer Fragen hat oder auch Anregungen geben will, der kann dies tun, und zwar über die Geschäftsstelle des Seniorenbeirates unter der Nummer 06181/295-514
Arbeitsgruppe Wohnen im Alter des Seniorenbeirates der Stadt Hanau eingerichtet!

Der Seniorenbeirat der Stadt Hanau, bestehend aus 16 Mitgliedern aus den acht Stadtteilen, will sich in der aktuellen Wahlperiode u.a. mit dem Thema „Wohnen im Alter“ beschäftigen. Aus diesem Grund hat er eine Arbeitsgruppe eingerichtet, die sich speziell mit diesem Thema beschäftigen wird. Darüber hinaus will die Arbeitsgruppe auch das Thema „Vorbereitung auf den Ruhestand “ mit bedenken. Andere Arbeitsgruppen beschäftigen sich mit den Themen Teilhabe, Mobilität und Sicherheit sowie Gesundheit und Pflege. Die Arbeitsgruppe Wohnen im Alter wird von der stellvertretenden Beiratsvorsitzenden, Frau Ursula Bräunlich (Nordwest), geleitet. Ihr zur Seite stehen die Beiratsmitglieder Günter Rost und Christopher Shiels (beide Großauheim). Aufgrund des demographischen Wandels gewinnt das Thema „selbstbestimmtes Wohnen“ mehr und mehr an Bedeutung. Mit der Zunahme des Anteils älterer und hochbetagter Menschen in unserer Gesellschaft nimmt auch die Zahl der pflegebedürftigen Menschen zu und somit der Bedarf an barrierefreiem Wohnraum und quartiersbezogenen, niederschwelligen Versorgungsangeboten zu, so Frau Bräunlich. Auch immer mehr jüngere Menschen mit Behinderungen wünschen sich eine eigene Wohnung, in der sie selbstbestimmt nach Bedarf Unterstützungsleistungen in Anspruch nehmen können. Und alle eint der Wunsch, in der vertrauten Wohnumgebung alt werden zu können und nicht allein aufgrund von Krankheit oder abnehmenden körperlichen Fähigkeiten umziehen zu müssen. Darum braucht es wohnortnahe Angebote wie z.B. ein Wohncafé, vielleicht sogar ein selbstverwaltetes Altenzentrum, als Treffpunkt und Ort der Kommunikation, der allen Menschen in der Nachbarschaft offensteht. Gleichzeitig braucht es soziale Dienstleister mit einem Servicestützpunkt und einem umfassenden Leistungsangebot rund um die Uhr im Quartier. „Die Josef-Mischke-Wohnanlage in der Waldsiedlung bietet sich für einen solchen Quartiersmittelpunkt an“, findet Christopher Shields. Und sein Großauheimer Kollege, Günter Rost, ergänzt: „Ein Zukunftskonzept für diese Altenwohnanlage und den vorh andenen Gemeinschaftsraum ist seit langem überfällig!“ Auch andere Wohnformen wie Betreutes Wohnen oder auch Gemeinschaftliches Wohnen sollen in den Fokus genommen werden. Es ist wünschenswert, so Ursula Bräunlich, dass Initiativen entstehen und gefördert werden. Ähnliches gilt für das Wohnen in der Pflege. Selbstverständlich gehört auch ein entsprechendes barrierearmes und zum Aufenthalt einladendes Wohnumfeld zum Wohnen im Alter und nicht nur im Alter dazu. Auch Familien mit Kindern werden froh darüber sein, wenn sie Ruhepunkte in der Stadt finden, mit den Kinderwagen nicht an Gehwegplatten scheitern und die Gehwege frei von parkenden Autos sind. Wie bereiten sich die Menschen auf das Wohnen im Alter vor ist dann auch der Aufhänger für die Frage wie die Menschen sich auf den Ruhestand vorbereiten. Das Motto lautet „Weil das Leben nicht nur Arbeit ist !“. Es soll über Perspektiven für die zweite Lebenshälfte und den Ruhestand gesprochen werden. Auch hier will sich die Arbeitsgruppe Gedanken machen. Wer Fragen zu der Arbeitsgruppe Wohnen im Alter oder auch den anderen Arbeitsgruppen hat oder auch Anregungen geben will, der kann dies tun, und zwar über die Geschäftsstelle des Seniorenbeirates unter der Nummer 06181/295-514
Der Seniorenbeirat der Stadt Hanau hat vier Arbeitsgruppen eingerichtet, die sich mit den verschiedenen Themen beschäftigen, die vorrangig ältere, alte und betagte Menschen betreffen. Es handelt sich um die Themenbereiche Mobilität und Sicherheit, Teilhabe, Wohnen im Alter, Vorbereitung auf den Ruhestand und auch um Gesundheit und Pflege. Gesund und leistungsfähig bis ins hohe Alter – davon träumt jeder. Und tatsächlich können wir alle etwas dafür tun, damit wir uns auch mit 70, 80 oder sogar 90 Jahren beweglich und fit fühlen. Gesundheitsförderung ist das Schlagwort. Neben Vorsorgeuntersuchungen beim Arzt helfen viele kleine Maßnahmen, die sich gut in den Alltag integrieren lassen, um im Alter vital zu bleiben, so Doris Fincke (Kesselstadt). Gesundheit und Wohlbefinden im Alter sind also kein Zufall. Die Arbeitsgruppe des Seniorenbeirates will sich darum mit den Möglichkeiten auseinandersetzten, die es den Seniorinnen und Senioren in Hanau ermöglicht. „Bewegung in der Freizeit“, so das Motto. Und die möglichen Angebote erstrecken sich vom eher traditionellen Rehasportangebote über den Ausbau von öffentlichen Spazier- und Radwegen, Fitnessgeräten für Erwachsene auf öffentlichen Spielplätzen oder geeigneten Grünanlagen. Es gehören aber ebenso auch ausreichende Ruhemöglichkeiten dazu. Im Stadtgebiet müssen ausreichende „Schattenplätze“ ebenso vorhanden sein wie die Möglichkeit die mitgeführte Wasserflasche aufzufüllen. Viele Menschen möchten im Alter lieber in dem vertrauten Zuhause bleiben , davon berichtet Helga Mayer (Kesselstadt) und bei Krankheit oder Beschwerden im Alter von Angehörigen gepflegt werden. Damit dies gelingen kann, brauchen die Betroffenen und ihre Angehörigen eine eingehende Beratung; insbesondere bei demenziell erkrankten Menschen. Entsprechende Informationsveranstaltungen sollten angeboten werden. Weitere Themen sind Rezepte per Post, Apothekenlieferung und abgestimmte Arzttermine. Die Wünsche und Vorstellungen der Alten sind im Wandel begriffen und das wird alle Lebensbereiche umfassen, auch die Pflege im Alter. „Wir brauchen alternative Ideen!“, sagt Karl-Heinz Voit. „Wir können uns vorstellen, dass Kindertageseinrichtungen und Alten- und Pflegeeinrichtungen miteinander verzahnt Angebote schaffen, die sowohl von den Kindern als auch von den Bewohnerinnen du Bewohnern der Einrichtungen der Altenpflege gemeinsam genutzt werden, wie zum Singen und Basteln. “ Für diese und andere Ideen will die Arbeitsgruppe und der gesamte Seniorenbeirat werben. Wer Fragen hat oder auch Anregungen geben will, der kann dies tun, und zwar über die Geschäftsstelle des Seniorenbeirates unter der Nummer 06181/295-514
Der Seniorenbeirat wird im gleichen Turnus wie die Kommunalwahlen (alle fünf Jahre) von den Bürgerinnen und Bürgern Hanaus gewählt, die mindesten 60 Jahre alt sind.
Für jeden der acht Ortsbezirke Hanaus werden zwei Personen - die ebenfalls mindestens 60 Jahre alt sein müssen - gewählt.
Für jeden Stadtteil wird in separaten Wahlveranstaltungen gewählt. Jede wahlberechtigte Person über 60 Jahre hat per Post eine Einladung zur Seniorenbeiratswahl mit weiteren Informationen erhalten.
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