Mobile Wohnberatung in Hanau

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Die „Mobile Wohnberatung Hanau“ wurde 2009-2010 im Rahmen vom Modellprogramm „Neues Wohnen – Beratung und Kooperation für mehr Lebensqualität im Alter“ gegründet, gefördert vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend.
Informationen, Beratung und Orientierungshilfe für ältere Menschen, Angehörige und Interessierte. Über sicheres Wohnen Zuhause, Wohnmöglichkeiten und -alternativen im Alter sowie über Fachdienste und Institutionen in diesem Bereich. Für ein selbstbestimmtes Wohnen im Alter.
Beratung - gebührenfrei.
Seit Oktober 2009 erhalten Sie gebührenfreie Beratung und Informationen zum Themenbereich "Wohnen im Alter" (Wohnraumanpassung, alternative Wohnformen, gemeinschaftliches Wohnen uvm.) durch die ehrenamtlichen Wohnberaterinnen und Wohnberater.

Wenn Sie eine Gruppe interessierter Seniorinnen und Senioren sind, können Sie gerne einen Informationsvortrag zu "Wohnen im Alter und Hilfsmittel für das Alter" vereinbaren.
Nutzen Sie diese kostenlose Informationsmöglichkeit für Ihre Fragen, Ihr Vorhaben, Ihr Projekt oder Ihre Gruppe durch die Ansprechpartnerinnen und Ansprechpartner in diesem Projekt.

Ab 2020:
Beratung im Seniorenbüro nach Vereinbarung.
Beratung vor Ort in Kooperation nach Vereinbarung.
Anmeldung:
Tel.: 06181 66820-50/54.
Tipps von der Mobilen Wohnberatung
Ein nachträglicher Anbau eines Aufzugs an bestehenden Gebäuden ist eine ideale Lösung zur Herstellung der vertikalen Mobilität, z. B. um älteren Personen das Treppen steigen zu ersparen. So kann das Zuhause in allen Lebenslagen gut erreicht werden - für Kinderwagen oder Rollstuhl geeignet.
Barrieren reduzieren – Sicherheit erhöhen
Besonders im Alter ist eine Wohnung oder ein Haus, das stufenlos begehbare Räume hat, sehr komfortabel und ermöglicht eine sichere Nutzung in jeder Lebenslage. Für die Modernisierung der Räume (z. B. Badumbau) können KFW-Kredite beantragt werden.
Kleine Hilfen - große Wirkung!
Für mehr Sicherheit beim Baden oder Duschen sorgt ein Saughaltegriff, der ohne zu Bohren auf allen glatten Oberflächen angebracht wird. Der Haltegriff ist in verschiedenen Längen verfügbar und sollte auch auf Reisen mitgenommen werden.
Bei großen Modernisierungen von Wohnräumen oder Wohnungsneubauten empfiehlt sich der Einbau von Leerrohren. Sie dienen einer schnellen und kostengünstigen Erweiterung, Veränderung oder Anpassung an zukünftige Bedürfnisse hinsichtlich kabelgebundener Versorgungsleitungen.

So können zu einem späteren Zeitpunkt ohne großen Aufwand zusätzliche Steckdosen, elektrische Rollladenheber, Anschlüsse für Roboterstationen etc. eingebaut werden. Die Erweiterung durch Hauselektrik ist durch das Einziehen weiterer Kabel problemlos möglich.
Viele Sturz- und Stolperfallen lauern aber auch in der Wohnung und im Garten. So sind Gartenwege oft nicht genügend ausgeleuchtet oder Treppen haben kein Geländer. Im Haus kann schon der wellige Teppich zur Stolperfalle werden.
Die Broschüre erhalten Sie bei der Mobilen Wohnberatung Hanau oder im Seniorenbüro (Empfang), Steinheimer Str. 1, 63450 Hanau.
Mobilität ist die wichtigste Voraussetzung, um bis ins hohe Alter eine selbständige Lebensführung aufrechterhalten zu können. Den meisten älteren Menschen gelingt das heutzutage sehr gut - mehr als 90 Prozent der über 65-Jährigen leben bei weitgehender Gesundheit in den eigenen vier Wänden und versorgen sich selbst.
Der Rollator ist dafür ein wichtiger Alltagshelfer, der in der Gesellschaft und im Straßenbild seinen festen Platz erobert hat.

Die Broschüre "Eine sichere Stütze - Mobil mit Rollator" erhalten Sie von der Deutschen Seniorenliga e.V.
Die Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) hat ein Kredit- und ein Zuschussprogramm für Mieter und Eigentümer zur Anpassung von Wohnungen, Häusern und des Wohnumfelds.
Altersgerecht Umbauen – Investitionszuschussprogramm (Nr. 455) und ein zinsgünstiges Kreditprogramm (Nr. 159).
Informationen: www.kfw.de/455; www.kfw.de/159.

Zuschüsse für Umbaumaßnahmen, z. B. Rollstuhlrampen, Dusche statt Wanne, Treppenlift, Verbreiterung von Türen uvm. Personen, die ein einen Pflegegrad eingestuft wurden, können von der Pflegekasse für Wohnumfeld verbessernde Maßnahmen (SGB XI § 40) bis zu 4000.- Euro pro Maßnahme erhalten.
Wichtig: Alle Maßnahmen müssen vorab bei der Pflegekasse beantragt werden.
Mit einem Treppensitzlift können Treppen leichter bewältigt werden, wenn kein Aufzug vorhanden ist. Für die Bewältigung der Treppe oder auch Stufen am Eingang gibt es verschiedene Lösungsmöglichkeiten.
  • Lassen Sie Ihren Rollator richtig einstellen und die Bremsen testen
  • Achten Sie in Ihrer Wohnung auf richtige Beleuchtung
  • Beseitigen Sie Schwellen und Stolperfallen (Teppichläufer, Matten, Kabel usw.)
  • Sorgen Sie für ausreichend Haltemöglichkeiten im Bad
  • Nehmen Sie an Trainingsseminaren teil -
  • Bleiben Sie mobil!
Damit Sie auch mit Rollator öffentliche Verkehrsmittel nutzen können, bietet der Seniorenbeirat Hanau in Kooperation mit der Hanauer Straßenbahn (HSB) u. a. regelmäßige, praxisorientierte Veranstaltungen für Nutzerinnen und Nutzer von Rollatoren. Interessierte können sich bei der Mobilen Wohnberatung, beim Seniorenbeirat oder im Seniorenbüro anmelden.
Tel. 06181 6682050/-0.
Bei Fragen, wenden Sie sich gerne an die Mobile Wohnberatung Hanau.