Foto Ausstellung „Aus Geträumt“

Foto-Journalismus Ausstellung von Jens Grossmann
Ausstellung Ausgeträumt
06.02.2026 - 22.02.2026

Wochentag: täglich

barrierefrei

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Vernissage am 6. Februar 2026 um 18.00
Die Ausstellung wird von Stadtverordnetenvorsteherin Beate Funck eröffnet.

Es sind Bilder, die schockieren, aufrütteln und mitunter fassungslos machen. Der Wuppertaler Fotograf Jens Grossmann war im Auftrag zahlreicher Hilfsorganisationen in nahezu allen Krisengebieten der Welt unterwegs, in über 50 Ländern, seit mehr als zwanzig Jahren. Die im Neustädter Rathaus gezeigten Fotos geben einen ungeschönten Blick auf menschliches Leid, angesichts von Naturkatastrophen, Krieg, Zerstörung und ethnischen Konflikten.
Schon unzählige Male hat man Fotos mit bettelnden Kinderhänden gesehen oder im Krieg zerstörte Häuser. Ein Gewöhnungseffekt, der dazu führt, dass man das Gesehene mitunter nur noch beiläufig zur Kenntnis nimmt. Leider. Doch Jens Grossmann schafft es die Aufmerksamkeit des Betrachters neu zu fesseln und sie für die Schicksale der Menschen zu interessieren, auch wenn diese in Afrika, Haiti oder den Philippinen beheimatet sind. Weit weg möchte man meinen und doch auf menschliche Weise ganz nah.

Es sind keine Fotos, die man sich ins Wohnzimmer hängen möchte: Zu eindringlich sind die Klagen und die Verzweiflung der Menschen, die von ihnen ausgeht. Menschen, die auf brennenden Müllbergen nach Essbarem suchen, schockierende Blicke in Flüchtlingscamps im Kongo, in dem allein rund 7 Millionen Binnenflüchtlinge notdürftig unter Plastikplanen leben.

Beim Gang durch die Ausstellung erkennt der Besucher das Ausmaß der Katastrophe, die Menschen überall in der Welt treffen kann. Das Bild eines einzelnen Menschen inmitten einer vom Hurrikan verwüsteten Landschaft spricht Bände. Es ist nichts mehr übrig, was das Leben an diesem Ort lebenswert macht. Was bleibt ist nur die Flucht. Vor allem dann, wenn es keine Hilfsangebote vor Ort gibt. Angesichts der gewaltigen Katastrophen ist der Einzelne hilflos und machtlos. Lösungen sind nur gemeinsam möglich.

Zur Vernissage am 6. Februar 2026 um 18.00 Uhr ist der Fotograf anwesend und berichtet von den Hintergründen zu den Fotos und ihrer Entstehung in den jeweiligen Regionen der Welt. Die gezeigten Fotos sind fester Bestandteil sowohl der Aufklärungsarbeit der Hilfsorganisationen als auch der Berichterstattung deutscher und internationaler Medien wie Geo, Stern, Focus oder Der Spiegel. Seit 2000 ist Grossmann Mitglied der renommierten Kölner Fotoagentur ›Laif‹. 

Die Ausstellung im Neustädter Rathaus ist vom 6. Februar bis 22. Februar 2026 zu sehen. Öffnungszeiten sind Montag bis Sonntag zwischen 14 und 17 Uhr. An Markttagen (Mittwoch und Samstag) von 10 bis 17 Uhr.

Ort der Veranstaltung

Veranstalter und Kontakt