Ortsbeiräte

Ortsbezirke
Im Zuge der Eingemeindung in den Jahren 1972/1974 wurden die vier Ortsbezirke Großauheim/Wolfgang, Steinheim, Klein-Auheim und Mittelbuchen gebildet.
Seither bestehen in den ehemals eigenständigen Gemeinden und Städten Ortsbeiräte.
Die Kernstadt Hanau wurde mit Beschluss der Stadtverordnetenversammlung vom 09.11.2009 in vier Ortsbezirke gegliedert:
Innenstadt, Kesselstadt/Weststadt, Nordwest und Lamboy/Tümpelgarten.
Seither ist das gesamte Stadtgebiet Hanau in acht Ortsbezirke aufgeteilt und mit der Kommunalwahl am 27.03.2011 wurden erstmals Ortsbeiräte im gesamten Stadtgebiet gewählt.

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Wahl der Ortsbeiräte
Die Ortsbeiratsmitglieder werden von den Bürgerinnen und Bürgern des Ortsbezirkes gleichzeitig mit den Stadtverordneten für fünf Jahre gewählt. Wahlberechtigt ist jeder Deutsche oder EU-Bürger mit Wohnsitz in Deutschland, der das 18. Lebensjahr vollendet und seit mindestens drei Monaten in dem Ortsbezirk seinen Hauptwohnsitz hat.
Aufgaben der Ortsbeiräte
Der Ortsbeirat vertritt die Interessen der Einwohnerinnen und Einwohner seines Ortsbezirks gegenüber der gesamten Stadt. Die unmittelbar gewählten Mitglieder des Ortsbeirates sind – wie die Stadtverordneten – ehrenamtlich Tätige i. S. d. §§ 24 bis 26 und § 27 Hessische Gemeindeordnung (HGO).
Die Stadtverordnetenversammlung und der Magistrat hören den Ortsbeirat zu allen wichtigen Angelegenheiten, die den Ortsbezirk betreffen, insbesondere zu dem Entwurf des Haushaltsplanes. Ferner können dem Ortsbeirat von der Stadtverordnetenversammlung und dem Magistrat Angelegenheiten zur Stellungnahme vorgelegt werden und er hat ein Vorschlagsrecht in allen Angelegenheiten, die den Ortsbezirk angehen.