Adhoc Meldung!

03.12.2021

3G-Regel gilt in allen städtischen Räumlichkeiten

Mit Blick auf die weiterhin steigende Infektionsrate ist der Zutritt zu den Räumlichkeiten des Hanauer Rathauses und anderer städtischer Einrichtungen bis auf weiteres nur nach vorherigen Terminabsprache und unter Beachtung der 3-G-Regel möglich.

Altstädter Markt

Altstaedter-Markt
Der Alstädter Markt liegt im Zentrum der Hanauer Innenstadt. Bester Start für einen Rundgang in der Hanauer Altstadt ist das „Herzstück“, das Altstädter Rathaus. Der Fachwerkbau entstand 1537/38. Oben tagte der Rat der Stadt, in den Gewölben des damals offenen Erdgeschosses sorgten die Markthalle mit Waage und der Pranger für Leben - heute geht’s hier ruhiger zu. Außen am Gebäude ist noch heute die „Hanauer Elle“ (54,38 cm) zu sehen, einst offizielle Längenmaßeinheit zum Abmessen von Tuch während des Marktes. Das Halseisen ist ein Replikat. Im 17. Jahrhundert residierte hier das kurfürstliche Landgericht, später eine Schule und ab 1902 das Museum des Hanauer Geschichtsvereins. 1942 wurde das Deutsche Goldschmiedehaus eingeweiht. 1945, im Zweiten Weltkrieg, bis auf die Seitengiebel zerstört, wurde es von 1955 bis 1958 wiederaufgebaut. Es zählt heute zu den bedeutendsten Ausstellungszentren für Gold- und Silberschmiedekunst weltweit. Davor steht der Justitiabrunnen von 1611. In unmittelbarer Nähe befindet sich der Schlossgarten und direkt anschließend das neue Veranstaltungsgebäude Congress-Park-Hanau, kurz CPH.
Der dreigeschossig-traufständige Bau in platz-bestimmender Lage wurde am Übergang von der Spätgotik zur Frührenaissance erbaut, Inschrift: ANNO DNI 1538. 1945 schwer beschädigt und bis auf die Umfassungsmauern ausgebrannt, wurde das ursprünglich als Rathaus und seit 1942 als Deutsches Goldschmiedehaus dienende Gebäude zwischen 1955 und 1958 wiederaufgebaut.
Die platzseitigen, obergeschossigen Fachwerkwände wurden nach historischen Plänen und Fotografien in Eichenholz rekonstruiert. Das ursprünglich eine laubenartige Verkaufshalle im Erdgeschoss, Ratsaal, Stube und Diele im ersten Obergeschoss sowie eine Lagerhalle im zweiten Obergeschoss in sich bergende Gebäude wurde beim Wiederaufbau im Innern der aktuellen Nutzung als Ausstellungsgebäude angepasst.
Der Gerechtigkeits- oder Justitiabrunnen wurde 1611 errichtet. 1767 auf geheiß des Erbprinzen Wilhelm entfernt und in die Marktfassade des Rathauses vermauert. 1928 erfolgte der Rückbau als nicht funktionierender Ziehbrunnen. 1977 letztmalig restauriert.
 

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