Veranstaltungen

Auf das Netzwerk kommt es an!
Auf das Netzwerk kommt es an!
Insbesondere als Unternehmensgründer/in stellen sich täglich neue Herausforderungen, die es zu meistern gilt. Umso wichtiger also, wenn man gut vernetzt ist und schnell entsprechende Antworten einholen kann. Grundvoraussetzung hierfür sind Formate und Orte der Begegnung, um sich auszutauschen und regelmäßig ins Gespräch zu kommen. Die Partner des Forums Existenzgründung Main-Kinzig bieten hierzu im jährlichen Wechsel u.a. das Gründerfest oder das Gründerforum an.
Als Gründer/in, Berater/in oder auch Unternehmer/in, fühlen Sie sich herzlich eingeladen, bei der nächsten kostenfreien Veranstaltung dabei zu sein.
Hessischer Gründerpreis: Bewerbungsfrist verlängert
Gruenderpreis

Der Hessische Gründerpreis verlängert aufgrund der Corona-Krise seine eigentlich am 29.5.2020 endende Bewerbungsfrist bis zum 17.8.2020.
Dieser Schritt soll jungen Unternehmen, die derzeit mit der Sicherung ihrer Existenz beschäftigt sind, ausreichend Zeit für eine gute Bewerbung verschaffen.
Der Hessische Gründerpreis zeichnet jedes Jahr erfolgreiche Gründungen aus, würdigt die erbrachten Leistungen und stellt diese pressewirksam dar. ...
Die Halbfinalisten und die Finalisten werden in die Öffentlichkeitsarbeit rund um die Gründertage Hessen einbezogen. Sie erhalten so eine Bühne und erhöhen ihren Bekanntheitsgrad.
Weiteres Infos sowie Hinweise zur Bewerbung erhalten Sie hier:
hessischer-gruenderpreis.de

Rückblick auf die 1. Gründer- und Unternehmerwoche in Hanau und dem Main-Kinzig-Kreis

„Dezentral, genau auf die Zielgruppe zugeschnitten und in passenden Häppchen serviert“, lobte IHK-Präsident Dr. Norbert Reichhold das Konzept der ersten Gründer- und Unternehmerwoche, die vom 10. bis 14. Februar 2020 vom regionalen Forum Existenzgründung (FEMK) veranstaltet wurde. Um Gründungen zu erleichtern, koordiniert das Forum die notwendigen Beratungen vor Ort. Im Forum arbeiten diese Partner zusammen: die Agentur für Arbeit Hanau, die Wirtschaftspaten e.V., die Hanau Wirtschaftsförderung GmbH, das Kommunale Center für Arbeit – Jobcenter, die Kreishandwerkerschaft Hanau, die Wirtschaftsförderungen des Main-Kinzig-Kreises und der Stadt Maintal, die Wirtschaftsjunioren sowie die IHK Hanau-Gelnhausen-Schlüchtern. ...
An den über 30 Vorträgen, Sprechtagen, Workshops und Netzwerkstreffen nahmen im Februar mehr als 400 Unternehmer und Gründer teil. Über die diversen Veranstaltungsformate konnten die Chefs von heute und die Bosse von morgen sehr viel Unternehmer-Know-how für die Praxis erhalten – und dies verstreut über den gesamten Main-Kinzig-Kreis. Das neue Format sprach laut Auswertung der Anmeldungen alle Unternehmenstypen und Branchen in Hanau und im Landkreis an: vom Dienstleister über den Handwerksbetrieb, vom Facheinzelhändler bis hin zu Unternehmen aus dem produzierenden Gewerbe.

Die klassischen Themen, wie etwa Steuern, Finanzierungen, BWA oder Fachkräftegewinnung kamen ebenso zur Sprache, wie die zentralen Details der Unternehmensnachfolge. Fachreferate, z.B. zur Digitalisierung und zur Informationssicherheit, ergänzten das Programm. Die Hanauer Wirtschaftsförderung bot gemeinsam mit der städtischen Bauaufsicht bspw. einen Beratungstag rund um das Thema Immobilien und Baurecht an.
 
Wie sehr die neuen Medien die Unternehmenswelt auch im Main-Kinzig-Kreis faszinieren, bewies nicht zuletzt der offizielle Auftakt am 10. Februar im Hanauer IHK-Gebäude. Der 22-jährige Johannes Mickenberger, mit seinem Bruder Philipp maßgeblicher Antreiber der von „YouTube“ bestens bekannten „The Real Life Guys“, gab einen spannenden Einblick in das Business-Konzept der Influencer. Dank über eine Million Abonnenten ist es den Zwillingen möglich, ihre außergewöhnlichen technischen Projekte über das Crowdfunding sowie mit Hilfe von Sponsoren zu finanzieren und ihre eigenen Kosten zu decken. Über „YouTube“ erreichen die Jungunternehmer aus dem Raum Darmstadt ihre 16 bis 29-jährige Zielgruppe, über konventionelle TV-Medien wäre dieses nicht mehr möglich. Auch Hanaus Oberbürgermeister Claus Kaminsky unterstrich in seiner Eröffnungsrede die Bedeutung –gerade für Gründer und Gründerinnen- mit Zuversicht neue Wege zu beschreiten und innovative Ideen in die Tat umzusetzen.

Sobald die FEMK-Partner die zahlreichen Teilnehmer-Rückmeldungen ausgewertet haben, wird gemeinsam über eine Neuauflage der Gründer- und Unternehmerwoche in zwei Jahren zu entscheiden sein.

8. Gründerfest in Gelnhausen 2019
Gründerfest 2019 bei Tantec

„Es kommt auf das Material an….“
Zahlreiche Gründer folgten der Einladung des Forums Existenzgründung Main-Kinzig/FEMK sowie des Gastgebers, dem Unternehmen Tantec aus Gelnhausen, und nutzten das Fest zum Erfahrungsaustausch und Netz­werken. „Sie müssen Brennen für Ihr Thema, Ihre Firma, Ihr Produkt, Ihren Service, Ihren Erfolg. Denn nur wenn Sie Brennen, können Sie bei anderen ein Feuer entfachen.“ ...
Und:  „Sage, was Du tust und tue, was Du gesagt hast. Deshalb überlege Dir gut, was Du sagst.“ Das waren zwei der Ratschläge Georg Raabs, Gründer der Fa. Tantec, an die gut 80 Teil­neh­mer des Gründerfestes, das am 8. Mai auf dem Gelände der Firma Tantec GmbH in Geln­hausen begangen wurde. Zuvor hatte das Unternehmen seinen Sitz im ehemaligen Hanauer Technologie- und Gründerzentrum TGZ (im Technopark Wolfgang).
 
Der Gründer des beeindruckenden, weltweit aktiven Markt­führers inspirierte seine Zuhörer in vielfältiger Weise. Raab riet zu möglichst hoher Kompe­tenz und zur Zielstrebigkeit: „Wenn du etwas gut kannst, werde besser darin und setze es um. Tue es einfach“. Er selbst, so Raab, sei ein gutes Beispiel für diese Herangehensweise. Bereits während der Ausbildung bei Heraeus sei er auf das selten zu findende und schwierig zu bearbeitende Übergangsmetall Tantal aufmerksam geworden. Schon früh definierte er seinen Anspruch, der weltweit beste Apparatebauer zu sein. Auch deshalb hängt in der Fertigungshalle der Tantec GmbH ein wandgroßes Plakat mit dem Motto, das über allem schwebt: „Make the best out of Tantalum“.
 
Heute, drei erfolgreich gegründete und entwickelte Unternehmen später, sei ihm klar, dass er zwar auch Feh­ler gemacht habe, aber er habe aus diesen Fehlern gelernt und seine Geschäftsidee im­mer weiter verbessert. Dieser evolutionäre Prozess habe letztlich den Erfolg gebracht.