Erik Neukirchner Bronzeplastiken

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01.11.2026 - 15.11.2026

Wochentag: samstags, sonntags

Uhrzeit: 10:00 - 14:00

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Malerei, Skulptur, ObjektVernissage: Sonntag, 1. November 2026, 14 Uhr
Eintritt frei.
Was bleibt, wenn man unter den Strich schaut?
Mit ihrer neuen Ausstellung lädt uns Christa Steinmetz dazu ein, genauer hinzuschauen. Gezeigt werden unterschiedliche Arbeiten aus dem Bereich Malerei, Skulptur und Objekt, die in ihrer Vielfalt miteinander in einen kontrastreichen und harmonischen, aber immer spannenden Dialog treten.
Ein wichtiges Thema von Christa Steinmetz ist in weitestem Sinne Haus und Boot. Es sind zwei Seiten einer Medaille: schützend und bewahrend die Eine, mobil und frei die Andere.
Mit der keramischen Plastik setzt sich Steinmetz seit über 30 Jahren auseinander, wobei das Material Ton den Menschen seit Urzeiten begleitet. Christa Steinmetz baut reduzierte Formen, die durch spezielle Brenntechniken und Farbgebung gestaltet werden.
Hinzu kam vor ca. 20 Jahren die Entdeckung des Bereiches Foto, Collage, Siebdruck, Cyanotypie und der gebrauchten Teefilter. Durch die Kombination des Leichten mit dem Schweren, des Groben mit dem Feinen, des Zweidimensionalen mit dem Dreidimensionalen ergab sich die Möglichkeit der Erweiterung ihrer Ausdrucksweise und erschließen sich ihr seither neue Welten.
Christa Steinmetz über sich und ihre Arbeiten:
Formale Vielfalt ist mir wichtig:, egal ob es sich um meine Skulpturen oder meine Bilder handelt. Genau so wichtig sind die unterschiedlichen Techniken, die neue Wege aufzeigen die die Auseinandersetzung mit einem Thema aufregend und spannend machen.
Thematisch orientiere ich mich an Haus und Boot, die in der Menschheitsgeschichte einen zentralen Platz einnehmen. Erweitert durch Architektur und Konstruktion zeigen meine Arbeiten deren formale Vielfalt. Inhaltlich stehen sie für die ständige Ambivalenz zwischen Sicherheit und Abenteuer, Geborgenheit und Freiheit, Bleiben und Weggehen.
Seit ca. 40 Jahren arbeite ich mit dem faszinierenden Material Ton. Es zieht mich wegen des unmittelbaren Umgangs und des Ansprechens aller Sinne immer noch sehr stark an.
Vor ca.18 Jahren begann ich darüber hinaus mit meinen Fotos, die ich mit dem Rechner auch verändere, mit Papieren und gefundenen Bildträgern zu arbeiten. Meine Bilder werden geschichtet, collagiert, mit Wachs, Öl, Acryl und Stift sowie durch Cyanotypie, Siebdruck und Intaglliotypie erweitert.
Ein Material, mit dem ich mich in den letzten Jahren immer wieder beschäftigte, ist der Teefilter, 22 mal 8 cm. Abgeschrieben, nutzlos, wertlos, verbraucht und vergessen.
Jeden Morgen kommt ein gebrauchter Filter dazu, das ergibt mit den Jahren Hunderte von Filtern. Dazu kommen die Ungebrauchten, Neuen, die im Farbkontrast zu den Gebrauchten stehen. Ich verändere sie durch Cyanotypie, Siebdruck oder Fotos mit Wachs, staple, nähe, verwebe, bedrucke und befülle sie.
Mit diesen Arbeiten entreiße ich die Filter dem Vergessen, feiere die Wiederauferstehung mit der Erkenntnis, dass sie einmal einen Sinn erfüllten.
Bitte beachten Sie die geänderten Zeiten für die Vernissage und die Öffnungszeiten bei der Ausstellung von Christa Steinmetz!
 

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