Wärmepumpen
Wärmepumpen sind eine der zentralen Technologien der Energiewende. Sie nutzen Umweltwärme aus Luft, Erde oder Wasser und ermöglichen eine klimafreundliche und zunehmend wirtschaftliche Wärmeversorgung.
Im Neubau sind sie bereits Standard. Auch viele Bestandsgebäude können effizient und klimafreundlich mit einer Wärmepumpe versorgt werden.
Auf dieser Seite finden Sie:
Im Neubau sind sie bereits Standard. Auch viele Bestandsgebäude können effizient und klimafreundlich mit einer Wärmepumpe versorgt werden.
Auf dieser Seite finden Sie:
- Informationen zur Funktionsweise von Wärmepumpen
- Tools für eine erste Einschätzung für Ihr Gebäude
- Hinweise zu Kosten, Beratung und Förderung
Welche gesetzlichen Anforderungen gibt es?
Das Gebäudeenergiegesetz (GEG) regelt die energetischen Anforderungen an Gebäude sowie den Einsatz von erneuerbaren Energien bei der Wärmeversorgung. Ab dem 1. Juli 2026 müssen in Hanau neu eingebaute Heizungen zu mindestens 65 Prozent erneuerbare Energien nutzen.
Aktuelle Entwicklungen beim Gebäudeenergiegesetz (Stand März 2026): Die Bundesregierung hat am 24. Februar 2026 eine Reform des Gebäudeenergiegesetzes vorgestellt. Teile des bisherigen GEG sollen künftig durch ein neues Gebäudemodernisierungsgesetz ersetzt werden.
Ein Gesetzentwurf soll Anfang April vom Bundeskabinett beschlossen werden. Die Verabschiedung durch den Bundestag ist nach derzeitiger Planung bis zum 1. Juli 2026 vorgesehen. Bis zum endgültigen Beschluss können sich noch Änderungen ergeben.
Die wichtigsten Punkte des aktuellen Gesetzesentwurfs:
Sobald das Gesetz verabschiedet ist, informieren wir hier über die konkreten Regelungen.
Aktuelle Entwicklungen beim Gebäudeenergiegesetz (Stand März 2026): Die Bundesregierung hat am 24. Februar 2026 eine Reform des Gebäudeenergiegesetzes vorgestellt. Teile des bisherigen GEG sollen künftig durch ein neues Gebäudemodernisierungsgesetz ersetzt werden.
Ein Gesetzentwurf soll Anfang April vom Bundeskabinett beschlossen werden. Die Verabschiedung durch den Bundestag ist nach derzeitiger Planung bis zum 1. Juli 2026 vorgesehen. Bis zum endgültigen Beschluss können sich noch Änderungen ergeben.
Die wichtigsten Punkte des aktuellen Gesetzesentwurfs:
- Die bisher im GEG festgelegte 65-Prozent-Vorgabe für erneuerbare Energien bei neu eingebauten Heizungen soll entfallen. Damit sollen weiterhin Gas- und Ölheizungen eingebaut werden dürfen.
- Voraussetzung ist jedoch, dass diese Heizungen ab dem 1. Januar 2029 schrittweise mit klimafreundlichen Brennstoffen betrieben werden (z. B. Biomethan oder Wasserstoff). Dafür wäre ein entsprechender Energietarif erforderlich.
- Der Anteil dieser klimafreundlichen Energieträger soll ab 1. Januar 2029 mindestens 10 Prozent betragen und in den Folgejahren weiter steigen.
- Die staatliche Förderung für klimafreundliche Heizungen und energetische Sanierungen im Rahmen der Bundesförderung für effiziente Gebäude (BEG) soll nach bisherigen Planungen mindestens bis 2029 fortgeführt werden.
Sobald das Gesetz verabschiedet ist, informieren wir hier über die konkreten Regelungen.
Wie funktioniert eine Wärmepumpe?
Eine Wärmepumpe arbeitet ähnlich wie ein Kühlschrank – nur umgekehrt: Sie entzieht der Umgebung Wärme und nutzt diese zum Heizen und für Warmwasser.
Dafür zirkuliert ein spezielles Kältemittel in einem geschlossenen Kreislauf. Die Wärmepumpe nimmt Wärme (sog. Umweltwärme) aus der Luft, dem Erdreich oder dem Grundwasser auf, die anschließend in einem Kompressor verdichtet wird. Durch die Verdichtung steigt die Temperatur des Kältemittels deutlich an. Die Wärme wird anschließend in das Heizsystem des Hauses abgegeben.
Für den Betrieb des Kompressors wird Strom benötigt. Dieser kann aus dem öffentlichen Stromnetz stammen, etwa über einen speziellen Wärmepumpentarif. Besonders klimafreundlich ist der Betrieb mit erneuerbarem Strom, z. B. aus einer eigenen Photovoltaikanlage.
Dafür zirkuliert ein spezielles Kältemittel in einem geschlossenen Kreislauf. Die Wärmepumpe nimmt Wärme (sog. Umweltwärme) aus der Luft, dem Erdreich oder dem Grundwasser auf, die anschließend in einem Kompressor verdichtet wird. Durch die Verdichtung steigt die Temperatur des Kältemittels deutlich an. Die Wärme wird anschließend in das Heizsystem des Hauses abgegeben.
Für den Betrieb des Kompressors wird Strom benötigt. Dieser kann aus dem öffentlichen Stromnetz stammen, etwa über einen speziellen Wärmepumpentarif. Besonders klimafreundlich ist der Betrieb mit erneuerbarem Strom, z. B. aus einer eigenen Photovoltaikanlage.
Welche Arten von Wärmepumpen gibt es?
Es gibt verschiedene Arten von Wärmepumpen, die sich vor allem darin unterscheiden, woher sie ihre Wärme beziehen und wie sie die Wärme übertragen. Welche Variante zu Ihrem Gebäude passt ist unter anderem abhängig von den individuellen Platzverhältnissen, dem gegebenen Untergrund und den tragbaren Investitionskosten.
Die wichtigsten Arten im Überblick:
Der erste Teil des Gerätenamens nennt jeweils die Wärmequelle, der zweite beschreibt die Art der Wärmeübertragung im Gebäude.
Luft-Wasser-Wärmepumpe
Sie gewinnt Wärme aus der Außenluft. Dafür steht vor dem Gebäude eine Außengerät, ähnlich wie bei einer Klimaanalage. Die Variante ist vergleichsweise einfach zu installieren und wird deshalb am häufigsten eingesetzt.
Wasser-Wasser-Wärmepumpe
Sie nutz die gleichmäßigen Temperaturen des Grundwassers, wodurch sie sehr effizient arbeitet. Diese Variante ist allerdings nur möglich, wenn die örtlichen Gegebenheiten geeignet sind und eine behördliche Genehmigung vorliegt. Außerdem wird ein Brunnen benötigt.
Sole-Wasser-Wärmepumpe
Sie nutzt die im Erdreich gespeicherte Wärme über Erdsonden oder Erdkollektoren. Diese Variante arbeitet besonders leise, erfordert aber Erdarbeiten und damit höhere Investitionskosten.
Luft-Luft Wärmepumpe
Sie entzieht der Außenluft Wärme und gibt diese direkt über erwärmte Luft an die Räume ab. Dadurch ist die Installation vergleichsweise einfach und kostengünstig. Das System eignet sich vor allem für gut gedämmte Gebäude und wird daher in klassischen Bestandsgebäuden nur selten eingesetzt. Warmwasser kann damit nicht erzeugt werden.
Weitere Informationen finden Sie auf der Seite der Verbraucherzentrale:
Wärmepumpen im Vergleich: Welche Lösung ist die richtige für mich? | Verbraucherzentrale.de
Die wichtigsten Arten im Überblick:
Der erste Teil des Gerätenamens nennt jeweils die Wärmequelle, der zweite beschreibt die Art der Wärmeübertragung im Gebäude.
Luft-Wasser-Wärmepumpe
Sie gewinnt Wärme aus der Außenluft. Dafür steht vor dem Gebäude eine Außengerät, ähnlich wie bei einer Klimaanalage. Die Variante ist vergleichsweise einfach zu installieren und wird deshalb am häufigsten eingesetzt.
Wasser-Wasser-Wärmepumpe
Sie nutz die gleichmäßigen Temperaturen des Grundwassers, wodurch sie sehr effizient arbeitet. Diese Variante ist allerdings nur möglich, wenn die örtlichen Gegebenheiten geeignet sind und eine behördliche Genehmigung vorliegt. Außerdem wird ein Brunnen benötigt.
Sole-Wasser-Wärmepumpe
Sie nutzt die im Erdreich gespeicherte Wärme über Erdsonden oder Erdkollektoren. Diese Variante arbeitet besonders leise, erfordert aber Erdarbeiten und damit höhere Investitionskosten.
Luft-Luft Wärmepumpe
Sie entzieht der Außenluft Wärme und gibt diese direkt über erwärmte Luft an die Räume ab. Dadurch ist die Installation vergleichsweise einfach und kostengünstig. Das System eignet sich vor allem für gut gedämmte Gebäude und wird daher in klassischen Bestandsgebäuden nur selten eingesetzt. Warmwasser kann damit nicht erzeugt werden.
Weitere Informationen finden Sie auf der Seite der Verbraucherzentrale:
Wärmepumpen im Vergleich: Welche Lösung ist die richtige für mich? | Verbraucherzentrale.de
Eignet sich eine Wärmepumpe für mein Haus?
Bestandsgebäude ist nicht gleich Bestandsgebäude. In Deutschland unterscheiden sich Bestandsgebäude teils erheblich hinsichtlich der Bauweise, dem energetischen Zustand und bereits durchgeführter Sanierungsmaßnahmen. Ob eine Wärmepumpe sinnvoll eingesetzt werden kann, muss deshalb immer individuell geprüft werden. Diese kann über zertifizierte Energieberater oder Energieberaterinnen erfolgen.
Gute Voraussetzungen für den effizienten Betrieb einer Wärmepumpe sind:
Wärmepumpe im Eigenheim: Welche Voraussetzungen muss mein Haus erfüllen? | Verbraucherzentrale.de
Möchten Sie eine erste Einschätzung für Ihr Gebäude?
Das Institut für Energie- und Umweltforschung Heidelberg (ifeu) sowie co2online bieten einen kostenlosen Online-Check an. Mit wenigen Angaben erhalten Sie eine Orientierung, ob Ihr Gebäude schon Wärmepumpen geeignet ist oder welche Schritte noch erforderlich sind:
Gebäudecheck Wärmpumpe (ifeu gGmbH): ifeu gGmbH: Gebäudecheck Wärmepumpe - Wärmepumpen
Wärmepumpen Check: WärmepumpenCheck (co2online): Eignet sich Ihr Haus? | co2online
Hinweis: diese Tools bieten eine erste Orientierung. Sie ersetzen jedoch keine professionelle Beratung. Wenden Sie sich für die konkrete Planung an Energieberatende, Heizungsfachleute oder ein Planungsbüro.
Gute Voraussetzungen für den effizienten Betrieb einer Wärmepumpe sind:
- Niedrige Vorlauftemperaturen, zum Beispiel durch größere Heizkörper oder eine Fußbodenheizung. Eine Fußbodenheizung ist aber nicht unbedingt erforderlich.
- Ein ausreichender Wärmeschutz, etwa durch ein gedämmtes Dach, eine gedämmte Fassade oder moderne Fenster
Wärmepumpe im Eigenheim: Welche Voraussetzungen muss mein Haus erfüllen? | Verbraucherzentrale.de
Möchten Sie eine erste Einschätzung für Ihr Gebäude?
Das Institut für Energie- und Umweltforschung Heidelberg (ifeu) sowie co2online bieten einen kostenlosen Online-Check an. Mit wenigen Angaben erhalten Sie eine Orientierung, ob Ihr Gebäude schon Wärmepumpen geeignet ist oder welche Schritte noch erforderlich sind:
Gebäudecheck Wärmpumpe (ifeu gGmbH): ifeu gGmbH: Gebäudecheck Wärmepumpe - Wärmepumpen
Wärmepumpen Check: WärmepumpenCheck (co2online): Eignet sich Ihr Haus? | co2online
Hinweis: diese Tools bieten eine erste Orientierung. Sie ersetzen jedoch keine professionelle Beratung. Wenden Sie sich für die konkrete Planung an Energieberatende, Heizungsfachleute oder ein Planungsbüro.
Mit welchen Kosten muss ich rechnen?
Die Kosten einer Wärmepumpe können je nach Gebäude und Nutzung variieren. Sowohl die Anschaffungs- als auch die laufenden Betriebskosten werden unter anderem durch den Gebäudezustand, die Dämmung, die Art der Wärmepumpe, das individuelle Nutzungsverhalten und die Strompreise beeinflusst. Entscheidend ist auch die Effizienz der Anlage.
Je nach Gebäude können zusätzliche Kosten entstehen, etwa für Anpassungen am Heizsystem. Staatliche Förderprogramme können die Investitionskosten jedoch deutlich reduzieren.
Zu beachten ist außerdem, dass fossile Heizungen künftig mit steigenden Kostenrisiken verbunden sein können, unter anderem durch den CO₂-Preis.
Einen Kostenvergleich zwischen verschiedenen Heizungsarten finden Sie hier: Heizungsarten im Vergleich | co2online
Wichtig: Die tatsächlichen Kosten sind immer individuell. Eine Energieberatung hilft bei einer realistischen Einschätzung.
Die Verbraucherzentrale Hessen bietet eine unabhängige Prüfung von Wärmepumpen-Angeboten an: Beratung zu Wärmepumpen-Angeboten | Verbraucherzentrale Hessen
Je nach Gebäude können zusätzliche Kosten entstehen, etwa für Anpassungen am Heizsystem. Staatliche Förderprogramme können die Investitionskosten jedoch deutlich reduzieren.
Zu beachten ist außerdem, dass fossile Heizungen künftig mit steigenden Kostenrisiken verbunden sein können, unter anderem durch den CO₂-Preis.
Einen Kostenvergleich zwischen verschiedenen Heizungsarten finden Sie hier: Heizungsarten im Vergleich | co2online
Wichtig: Die tatsächlichen Kosten sind immer individuell. Eine Energieberatung hilft bei einer realistischen Einschätzung.
Die Verbraucherzentrale Hessen bietet eine unabhängige Prüfung von Wärmepumpen-Angeboten an: Beratung zu Wärmepumpen-Angeboten | Verbraucherzentrale Hessen
Welche Fördermöglichkeiten gibt es?
Für den Einbau einer Wärmepumpe im Bestand stehen staatliche Fördermöglichkeiten zur Verfügung. Je nach Ausgangssituation kann dadurch ein erheblicher Teil der Investitionskosten gedeckt werden.
BEG-Förderung (Bundesförderung für effiziente Gebäude): Mit BEG unterstützt der Bund Heizungsmodernisierungen und energetische Sanierungen. Dazu zählt auch der Austausch einer alten Heizung durch eine Wärmepumpe. Für den Einbau einer Wärmepumpe könne – je nach Voraussetzung – Zuschüsse von bis zu 70 % der förderfähigen Kosten möglich sein. Die konkrete Förderhöhe ist vom Einzelfall abhängig (z. B. bestehende Heizung, Haushaltseinkommen). Antragsberechtigt sind u. a. private Eigentümer, Unternehmen sowie gemeinnützige Organisatoren.
Weiterführende Informationen finden Sie hier: BAFA - Förderprogramm im Überblick
Steuerliche Förderung: Alternativ kann für den Einbau einer Wärmepumpe auch eine steuerliche Förderung in Frage kommen. Eigentümer können unter bestimmten Voraussetzungen 20 % der Kosten einer energetischen Sanierungsmaßnahme über drei Jahre verteilt steuerlich geltend machen. Die Höchstsumme der Förderung beträgt 40.000 Euro pro Wohnprojekt.
Weiterführende Informationen finden Sie hier: Bundesfinanzministerium - Kurz erklärt: Steuerliche Förderung energetischer Gebäudesanierungen
Wichtig: Eine Kombination mit BEG ist ausgeschlossen. Welche Variante wirtschaftlich sinnvoller ist, hängt vom Einzelfall ab.
Einen Überblick über aktuelle Fördermöglichkeiten für Wärmepumpen bietet die Website des Bundesverband Wärmepumpen (BWP). Dort finden Sie Informationen zu Förderbedingungen, Antragsschritten und einen Förderrechner für Ihr konkretes Vorhaben: Förderung für Wärmepumpen | BWP | waermepumpe.de
Werden im Zuge der Heizungsmodernisierung zusätzliche Maßnahmen an der Fassade, Dach oder Fenster durchgeführt, können auch diese unter bestimmten Voraussetzungen förderfähig sein. Eine kompakte Übersicht stellt Energie-Fachberater.de zur Verfügung: Ratgeberportal rund um die Haussanierung - ENERGIE-FACHBERATER
Wichtig: Anträge müssen immer vor Beginn einer Maßnahme gestellt werden. Informieren Sie sich also rechtzeitig über die passende Förderung und mögliche Kombinationen.
BEG-Förderung (Bundesförderung für effiziente Gebäude): Mit BEG unterstützt der Bund Heizungsmodernisierungen und energetische Sanierungen. Dazu zählt auch der Austausch einer alten Heizung durch eine Wärmepumpe. Für den Einbau einer Wärmepumpe könne – je nach Voraussetzung – Zuschüsse von bis zu 70 % der förderfähigen Kosten möglich sein. Die konkrete Förderhöhe ist vom Einzelfall abhängig (z. B. bestehende Heizung, Haushaltseinkommen). Antragsberechtigt sind u. a. private Eigentümer, Unternehmen sowie gemeinnützige Organisatoren.
Weiterführende Informationen finden Sie hier: BAFA - Förderprogramm im Überblick
Steuerliche Förderung: Alternativ kann für den Einbau einer Wärmepumpe auch eine steuerliche Förderung in Frage kommen. Eigentümer können unter bestimmten Voraussetzungen 20 % der Kosten einer energetischen Sanierungsmaßnahme über drei Jahre verteilt steuerlich geltend machen. Die Höchstsumme der Förderung beträgt 40.000 Euro pro Wohnprojekt.
Weiterführende Informationen finden Sie hier: Bundesfinanzministerium - Kurz erklärt: Steuerliche Förderung energetischer Gebäudesanierungen
Wichtig: Eine Kombination mit BEG ist ausgeschlossen. Welche Variante wirtschaftlich sinnvoller ist, hängt vom Einzelfall ab.
Einen Überblick über aktuelle Fördermöglichkeiten für Wärmepumpen bietet die Website des Bundesverband Wärmepumpen (BWP). Dort finden Sie Informationen zu Förderbedingungen, Antragsschritten und einen Förderrechner für Ihr konkretes Vorhaben: Förderung für Wärmepumpen | BWP | waermepumpe.de
Werden im Zuge der Heizungsmodernisierung zusätzliche Maßnahmen an der Fassade, Dach oder Fenster durchgeführt, können auch diese unter bestimmten Voraussetzungen förderfähig sein. Eine kompakte Übersicht stellt Energie-Fachberater.de zur Verfügung: Ratgeberportal rund um die Haussanierung - ENERGIE-FACHBERATER
Wichtig: Anträge müssen immer vor Beginn einer Maßnahme gestellt werden. Informieren Sie sich also rechtzeitig über die passende Förderung und mögliche Kombinationen.
Veranstaltungsreihe „Energiewende Zuhause“ der Stadt Hanau
Im Rahmen der Veranstaltungsreihe „Energiewende Zuhause“ informiert die Stadt Hanau zu praxisnahen Lösungen für ein klimafreundliches Zuhause. Auch Wärmepumpen werden in eigenen Veranstaltungen ausführlich behandelt.
Aktuelle Termine und weitere Informationen finden Sie hier: Veranstaltungsreihe Energiewende Zuhause
Rückblick: Wärmepumpen im Altbau (05.05.2026)
Bei der Veranstaltung Wärmepumpen im Altbau (Teil der Vortragsreihe „Energiewende Zuhause“) informierte Dipl.-Ing. Elmar Jaeker über die Grundlagen von Wärmepumpen sowie über Besonderheiten bei Planung und Umsetzung im Bestandsgebäude.
Die Informationsmaterialien finden Sie hier: Präsentation
Rückblick: Wärmepumpen im Mehrfamilienhaus (24.03.2026)
Bei der Veranstaltung Wärmepumpen im Mehrfamilienhaus (Teil der Vortragsreihe „Energiewende Zuhause“) informierte Dr.-Ing. Sebastian Valouch darüber, worauf Eigentümer und Hausgemeinschaften bei der Planung und Umsetzung achten sollten.
Die Informationsmaterialien finden Sie hier: Präsentation
Aktuelle Termine und weitere Informationen finden Sie hier: Veranstaltungsreihe Energiewende Zuhause
Rückblick: Wärmepumpen im Altbau (05.05.2026)
Bei der Veranstaltung Wärmepumpen im Altbau (Teil der Vortragsreihe „Energiewende Zuhause“) informierte Dipl.-Ing. Elmar Jaeker über die Grundlagen von Wärmepumpen sowie über Besonderheiten bei Planung und Umsetzung im Bestandsgebäude.
Die Informationsmaterialien finden Sie hier: Präsentation
Rückblick: Wärmepumpen im Mehrfamilienhaus (24.03.2026)
Bei der Veranstaltung Wärmepumpen im Mehrfamilienhaus (Teil der Vortragsreihe „Energiewende Zuhause“) informierte Dr.-Ing. Sebastian Valouch darüber, worauf Eigentümer und Hausgemeinschaften bei der Planung und Umsetzung achten sollten.
Die Informationsmaterialien finden Sie hier: Präsentation
Kostenfreie Energie-Impulsberatung am Marktplatz
Möchten Sie wissen, ob sich Ihr Haus für eine Wärmepumpe eignet? Die Stadt Hanau bietet einmal im Monat eine kostenfreie Energie-Impulsberatung für alle an, die energetisch sanieren, erneuerbar heizen, Strom erzeugen oder energieeffizient neu bauen möchten.
Die Beratung erfolgt individuell und dauert etwa 60 Minuten. Sie findet im S FinanzCenter Hanau GmbH | Versicherungen & Immobilien, Am Markt 5, 63450 Hanau, statt.
Anmelden können Sie sich hier: Energie-Impulsberatung
Das Angebot ist eine Kooperation der Stadt Hanau, der Sparkasse Hanau und den Stadtwerken Hanau.
Die Beratung erfolgt individuell und dauert etwa 60 Minuten. Sie findet im S FinanzCenter Hanau GmbH | Versicherungen & Immobilien, Am Markt 5, 63450 Hanau, statt.
Anmelden können Sie sich hier: Energie-Impulsberatung
Das Angebot ist eine Kooperation der Stadt Hanau, der Sparkasse Hanau und den Stadtwerken Hanau.
Häufige Fragen und Antworten:
Ja, Wärmepumpen können auch in Bestandsgebäuden eingesetzt werden. Entscheidend ist dabei nicht das Baujahr, sondern der energetische Zustand des Gebäudes.
Besonders effizient arbeiten Wärmepumpen, wenn das Gebäude gut gedämmt ist und niedrige Vorlauftemperaturen ausreichen. Das ist häufig bei Fußbodenheizungen der Fall, kann aber auch mit ausreichend großen Heizkörpern erreicht werden.
In unsanierten oder schlecht gedämmten Gebäuden ist der Einsatz ebenfalls möglich, allerdings kann der Stromverbrauch höher ausfallen. In solchen Fällen kann es sinnvoll sein, einzelne Maßnahmen (z. B. Austausch von Heizkörpern, Dachsanierung) zu prüfen.
Ob eine Wärmepumpe im konkreten Gebäude sinnvoll ist, sollte im Rahmen einer individuellen Beratung geklärt werden.
Die Engineers for Future haben eine Checkliste zur Planung von Wärmepumpen im Altbau entwickelt. Sie hilft Ihnen dabei, Voraussetzungen zu prüfen und die nächsten Schritte sinnvoll zu planen:
Checkliste-Wärmepumpen-im-Altbau-Planung-und-Praxis
Besonders effizient arbeiten Wärmepumpen, wenn das Gebäude gut gedämmt ist und niedrige Vorlauftemperaturen ausreichen. Das ist häufig bei Fußbodenheizungen der Fall, kann aber auch mit ausreichend großen Heizkörpern erreicht werden.
In unsanierten oder schlecht gedämmten Gebäuden ist der Einsatz ebenfalls möglich, allerdings kann der Stromverbrauch höher ausfallen. In solchen Fällen kann es sinnvoll sein, einzelne Maßnahmen (z. B. Austausch von Heizkörpern, Dachsanierung) zu prüfen.
Ob eine Wärmepumpe im konkreten Gebäude sinnvoll ist, sollte im Rahmen einer individuellen Beratung geklärt werden.
Die Engineers for Future haben eine Checkliste zur Planung von Wärmepumpen im Altbau entwickelt. Sie hilft Ihnen dabei, Voraussetzungen zu prüfen und die nächsten Schritte sinnvoll zu planen:
Checkliste-Wärmepumpen-im-Altbau-Planung-und-Praxis
Vor allem Luft-Wärmepumpen erzeugen Betriebsgeräusche, die unter Umständen als störend empfunden werden können. Mit einem Fachbetrieb lässt sich jedoch meist ein geeigneter Aufstellort finden, sodass Lärmprobleme vermieden werden können.
Wichtig ist ein ausreichender Abstand zu den eigenen Schlafräumen und Nachbargebäuden sowie ein akustisch geeigneter Aufstellort. Zum Beispiel können weiche Untergründe wie Rasenflächen Geräusche dämpfen, während harte, schallreflektierende Flächen wie naheliegende Hauswände die Schallausbreitung begünstigen. Auch spezielle Schallschutzhauben können die Lautstärke zusätzlich reduzieren und darüber hinaus das Gerät vor Witterungseinflüssen schützen.
Die auf dem Markt verfügbaren Geräte sind in den letzten Jahren deutlich leiser geworden. Einige Geräte verfügen außerdem über einen Nacht- oder Flüstermodus, der den Geräuschpegel weiter senkt.
In Hessen gibt es laut Hessischer Bauordnung (November 2022) keinen Mindestabstand zur Grundstücksgrenze für Wärmepumpen bis 2 Meter Höhe und 3 Meter Länge. Entscheidend sind die Anforderungen der Technischen Anleitung zum Schutz gegen Lärm (TA Lärm). Nach dieser wird die Lärmbelastung in der Umgebung der Geräte beurteilt. Die TA-Lärm gibt zulässige Richtwerte vor, die von der allgemeinen Nutzung des Gebiets und der Tageszeit abhängig sind. Dabei wird auch die Art des Geräusches (z. B. tonhaltige oder impulshaltige Geräusche wie Klackern oder Hämmern) betrachtet, was zu einer anderen Bewertung führen kann.
Mit dem Schallrechner des Bundesverband Wärmepumpe (BWP) lässt sich die zu erwartende Lautstärke von Luft-Wasser-Wärmepumpen einschätzen. So kann auch abgeschätzt werden, welcher Abstand zu angrenzenden Gebäuden sinnvoll oder erforderlich ist: Schallrechner | BWP | waermepumpe.de
Wichtig ist ein ausreichender Abstand zu den eigenen Schlafräumen und Nachbargebäuden sowie ein akustisch geeigneter Aufstellort. Zum Beispiel können weiche Untergründe wie Rasenflächen Geräusche dämpfen, während harte, schallreflektierende Flächen wie naheliegende Hauswände die Schallausbreitung begünstigen. Auch spezielle Schallschutzhauben können die Lautstärke zusätzlich reduzieren und darüber hinaus das Gerät vor Witterungseinflüssen schützen.
Die auf dem Markt verfügbaren Geräte sind in den letzten Jahren deutlich leiser geworden. Einige Geräte verfügen außerdem über einen Nacht- oder Flüstermodus, der den Geräuschpegel weiter senkt.
In Hessen gibt es laut Hessischer Bauordnung (November 2022) keinen Mindestabstand zur Grundstücksgrenze für Wärmepumpen bis 2 Meter Höhe und 3 Meter Länge. Entscheidend sind die Anforderungen der Technischen Anleitung zum Schutz gegen Lärm (TA Lärm). Nach dieser wird die Lärmbelastung in der Umgebung der Geräte beurteilt. Die TA-Lärm gibt zulässige Richtwerte vor, die von der allgemeinen Nutzung des Gebiets und der Tageszeit abhängig sind. Dabei wird auch die Art des Geräusches (z. B. tonhaltige oder impulshaltige Geräusche wie Klackern oder Hämmern) betrachtet, was zu einer anderen Bewertung führen kann.
Mit dem Schallrechner des Bundesverband Wärmepumpe (BWP) lässt sich die zu erwartende Lautstärke von Luft-Wasser-Wärmepumpen einschätzen. So kann auch abgeschätzt werden, welcher Abstand zu angrenzenden Gebäuden sinnvoll oder erforderlich ist: Schallrechner | BWP | waermepumpe.de
Wärmepumpen benötigen Strom, um die Umweltwärme auf eine nutzbare Temperatur zu bringen. Je nach Anlage und Bedingungen können dabei mit einer Kilowattstunde Strom etwa drei bis fünf Kilowattstunden Wärme erzeugt werden.
Wie effizient eine Wärmepumpe arbeitet, wird mit der sogenannten Jahresarbeitszahl (JAZ) beschrieben. Sie gibt an, wie viel Wärme eine Anlage im Verhältnis zum eingesetzten Strom über ein Jahr erzeugt. Eine höhere JAZ bedeutet somit, dass weniger Strom für die gleiche Wärmemenge benötigt wird. Das wirkt sich sowohl auf die Betriebskosten als auch auf die Umweltbilanz positiv aus.
Ein hoher Stromverbrauch bei Wärmepumpen kann verschiedene Ursachen haben. Häufig liegt es daran, dass die Wärmepumpe nicht optimal auf das Gebäude abgestimmt ist oder falsch eingestellt wurde. Darüber hinaus können ungünstige Betriebsweisen (z. B. häufiges Ein- und Ausschalten der Anlagen) den Strombedarf erhöhen.
Mit dem kostenlosen JAZ-Rechner vom Bundesverband Wärmepumpe (BWP) können Sie die zu erwartende Effizienz einer Wärmepumpe für Ihr Gebäude abschätzen:
JAZ-Rechner | BWP | waermepumpe.de
Wie effizient eine Wärmepumpe arbeitet, wird mit der sogenannten Jahresarbeitszahl (JAZ) beschrieben. Sie gibt an, wie viel Wärme eine Anlage im Verhältnis zum eingesetzten Strom über ein Jahr erzeugt. Eine höhere JAZ bedeutet somit, dass weniger Strom für die gleiche Wärmemenge benötigt wird. Das wirkt sich sowohl auf die Betriebskosten als auch auf die Umweltbilanz positiv aus.
Ein hoher Stromverbrauch bei Wärmepumpen kann verschiedene Ursachen haben. Häufig liegt es daran, dass die Wärmepumpe nicht optimal auf das Gebäude abgestimmt ist oder falsch eingestellt wurde. Darüber hinaus können ungünstige Betriebsweisen (z. B. häufiges Ein- und Ausschalten der Anlagen) den Strombedarf erhöhen.
Mit dem kostenlosen JAZ-Rechner vom Bundesverband Wärmepumpe (BWP) können Sie die zu erwartende Effizienz einer Wärmepumpe für Ihr Gebäude abschätzen:
JAZ-Rechner | BWP | waermepumpe.de
Die Wärmepumpe benötigt Strom und kann daher bei einem Stromausfall nicht heizen. Solche Situationen sind in der Regel aber nur kurzfristig und führen nicht zu einem sofortigen Auskühlen des Gebäudes.
Wenn eine Notstromlösung oder ein geeigneter Batteriespeicher vorhanden ist, kann die Anlage teilweise weiterbetrieben werden, etwa für die Warmwasserbereitung oder für den Frostschutz. Eine solche Lösung sollte bei Bedarf bereits in der Planung berücksichtigt werden.
Wenn eine Notstromlösung oder ein geeigneter Batteriespeicher vorhanden ist, kann die Anlage teilweise weiterbetrieben werden, etwa für die Warmwasserbereitung oder für den Frostschutz. Eine solche Lösung sollte bei Bedarf bereits in der Planung berücksichtigt werden.
Ja. Wärmepumpen arbeiten auch bei Minusgraden zuverlässig. Viele Geräte können selbst bei Temperaturen von etwa -20 Grad Celsius noch ausreichend hohe Heiztemperaturen erzeugen. Allerdings benötigt die Anlage bei sehr kalten Temperaturen mehr Strom, weil der Temperaturunterschied größer ist. Dadurch sinkt die Effizienz; die Heizung selbst funktioniert aber weiterhin normal.
In der Regel werden die Anlagen mit einem Heizstab ausgestattet, der bei einer besonders hohen Leistungserfordernis unterstützend wirkt und direkt Strom in Wärme umwandelt.
In der Regel werden die Anlagen mit einem Heizstab ausgestattet, der bei einer besonders hohen Leistungserfordernis unterstützend wirkt und direkt Strom in Wärme umwandelt.
In Wärmepumpen sind Kältemittel entscheidend für den Betrieb. Häufig kommen Fluorkohlenwasserstoffe zum Einsatz, die ein vergleichsweises hohes Treibhauspotenzial (beschreibt die Klimawirkung eines Gases im Vergleich zu CO2) haben. Deshalb wird ihre Nutzung gesetzlich schrittweise eingeschränkt. Gleichzeitig werden zunehmend Alternativen mit geringerem Treibhauspotenzial eingesetzt, darunter auch natürliche Kältemittel wie Propan.
Im Betrieb befindet sich das Kältemittel in einem geschlossenen Kreislauf innerhalb der Anlage und tritt nicht aus. Relevanz besteht daher vor allem bei unsachgemäßer Handhabung, etwa bei Wartung oder Entsorgung.
Im Betrieb befindet sich das Kältemittel in einem geschlossenen Kreislauf innerhalb der Anlage und tritt nicht aus. Relevanz besteht daher vor allem bei unsachgemäßer Handhabung, etwa bei Wartung oder Entsorgung.
Die Lebensdauer einer Wärmepumpe liegt in der Regel bei etwa 15 bis 20 Jahren. Wie lange das System tatsächlich hält, hängt von verschiedenen Faktoren ab: vom Wärmepumpentyp, der Dimensionierung und der fachgerechten Planung, der Qualität der verbauten Komponenten, dem Aufstellort sowie von der regelmäßigen Wartung und Reinigung.